Abendroutine – Immer perfekt einschlafen und motiviert aufwachen

Abendroutine – Immer perfekt einschlafen und motiviert aufwachen

Wenn du diesen Artikel gefunden hast, dann geht es dir wahrscheinlich so wie mir vor einer Weile. Du kannst nicht einschlafen, kommst irgendwie nicht runter. Am nächsten Morgen schläfst du länger als geplant und bist unmotiviert in den Tag zu starten. Egal ob du dich nun 1:1 in diesen Worten wiederkennst oder auf der Suche nach neuen Routinen bist, die dir dabei helfen dein Leben zu optimieren – du bist hier richtig.

In diesem Artikel zeige ich dir meine Abendroutine und gebe dir hilfreiche Tipps und Ideen. Du wirst erfahren was beim Einschlafen und runterkommen hilft. Ich zeige dir was unserem menschlichen Körper als Routine vor dem Einschlafen gut tut und was den Geist besänftigt. Nach dem Lesen dieses Artikels wirst du auch wissen wieso diese Routinen funktionieren. Hinterher wirst du diese Routinen selbst anwenden können um dein Leben besser zu meistern.

Was ist eine Abendroutine?

Eine Abendroutine ist eine sich täglich wiederholende Zeremonie, um dem Köper zu signalisieren, dass er sich in den Einschlafmodus begeben soll. Diese Routine ist sozusagen der Rote Knopf den du drückst um besser einschlafen zu können. Abendroutinen haben jedoch noch mehr Vorteile als nur gut einschlafen zu können. Sie können nämlich auch dafür sorgen, dass man am nächsten Tag motiviert und energetisch in den Tag startet.

Diese Routinen funktionieren jedoch nur, wenn man sie sinnvoll gestaltet. Deshalb ist es wichtig einmalig Zeit zu investieren um seine persönlichen Routinen zu planen, damit sie perfekt auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Hier geht es nur sekundär um meine eigene Abendroutine. Du kannst dich selbstverständlich davon inspirieren lassen, oder sie gerne für dich übernehmen. Ich empfehle dir den kompletten Artikel zu lesen, um alle grundlegenden Tipps und weitere Ideen zu erfahren. Bevor ich jedoch näher auf meinen Abendroutine-Ablauf eingehe, möchte ich dir zeigen wieso du bei der Erstellung für deine eigene sinnvolle Abendroutine beachten solltest.

Wofür baucht man eine Abendroutine?

Wenn du diesen Artikel gefunden hast, dann ahnst du sicherlich bereits, dass eine tägliche Abendroutine richtig gut für dich wäre. Von Bekannten höre ich hin und wieder: „Ich habe Probleme einzuschlafen.“, oder: „Kann nicht schlafen“, und: „Bin müde, aber kann nicht schlafen“, manchmal sogar nur kryptisch und mit Zombie-Stöhnen: „Probleme Einschlafen“. Das letzte war ein Scherz, ich gebe es zu, aber du kennst sicherlich auch Menschen die das Selbe sagen. Eventuell bist du ja ebenfalls in dieser Situation und suchst nach Tipps wenn man nicht einschlafen kann.

Genau deshalb brauchst du eine eigene Abendroutine! Wenn man nämlich jede Nacht das selbe Problem hat, aber nichts ändert, dann wird sich das Problem nicht lösen. Angeblich hat Albert Einstein gesagt:

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

https://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Albert_Einstein

Deshalb musst du etwas Neues ausprobieren und dein bisheriges Verhalten ändern. Eine Abendroutine ist der beste Weg dabei, denn so kannst du deinem Köper klar machen, dass er bald schlafen soll.

Wenn das für dich jetzt nach einem krassen Einschnitt in dein Leben, oder nach viel Arbeit anhört, dann kann ich dich beruhigen. Eine Abendroutine ist alles andere als Aufwändig oder gar Anstrengend. Schließlich wollen wir damit ja erreichen, dass man entspannt und zuverlässig einschläft, damit man am nächsten Morgen fit ist.

Was macht eine sinnvolle Abendroutine aus?

Die sinnvolle Abendroutine zeichnet sich vor allem durch Ruhe und Entspannung aus. Sie hat nichts damit zutun dein Leben durcheinander zu würfeln. Sie wird dir lediglich dabei helfen schneller und besser einzuschlafen. Die einzelnen Aspekte, oder Abläufe einer Abendroutine haben deswegen nichts mit großartigem Aufwand oder dem Gefühl anstrengendes tun zu müssen zutun. Vielmehr zeichnet sie sich dadurch aus bestimmte Dinge nicht zu tun.

Damit meine ich jedoch nicht, dass man auf etwas verzichten muss. Eher, dass man manche Dinge besser sein lässt um seinen erholsamen Schlaf zu bekommen. Du siehst also, dass auch dein Mindset richtig eingestellt sein muss, um gut Schlafen zu können und einen erholsamen Abend zu haben. Eine sinnvolle Abendroutine besteht aus daraus manche Dinge zu unterlassen und andere Dinge jeden Abend zu wiederholen, um den Körper zu signalisieren: „ich geh schlafen.“

Besser schlafen: Tipps & Grundlegendes Wissen

Wie du gerade erfahren hast, ist es wichtig manche Sachen vor dem zu Bett gehen nicht zu tun. Welche das sind erfährst du jetzt in einer kleinen Auflistung. Anschließend erfährst du wie meine Abendroutine aussieht und kannst sie für dich selbst anwenden.

1. Koffein & Schlaf – Auswirkungen

Da ich selbst ein übler Koffein Junkie bin, hatte ich selbst noch gegen Feierabend, oder Abends mit Freunden, eine Tasse Kaffee getrunken. Als ich jedoch an meiner Abendroutine gearbeitet und über die Koffein Wirkung recherchiert habe, musste ich schnell feststellen, dass zu viel Koffein Abends schlecht ist, wenn man gut einschlafen möchte.

Die aufputschende Wirkung eine Tasse Kaffein ist erst nach 6 Stunden vollständig abgeklungen. Trinkt man über den Tag verteilst also mehr als eine Tasse, kann es auch länger dauern. Wenn du in Zukunft besser einschlafen möchtest, solltest du dementsprechend mindestens sechs Stunden vor dem zu Bett gehen keinen Koffein mehr zu dir genommen haben.

Dazu zählen selbstverständlich auch Cola, Espresso, Schwarzer Tee, Energydrinks und Kakao sowie Schokolade. Ja, du hast richtig gelesen. In Kakao und Schokolade sind nicht nur Zucker (dazu kommen wir gleich noch), sondern auch Koffein enthalten. Wer also entspannt einschlafen möchte, der lässt auch die Finger weg davon.

Einen weiterführenden Artikel zum Thema Koffein und Schlafqualität haben übrigens die Jungs von Roastmaket geschrieben. Unter diesem Link kannst du den vollständigen Artikel dazu auf ihrer Website lesen.

2. Zucker vor dem Schlafengehen vermeiden

Bist du abends vor dem Fernseher gerne am Naschen? Dann hast du abgesehen vom Zucker ein weiteres Problem, worauf wir später eingehen. Abgesehen vom TV ist Zuckerkonsum vor dem Schlafen gehen schlecht für deinen Körper. Ich erkläre dir auch wieso es so ist.

Durch übermäßigen Zuckerkonsum, der heutzutage leider bereits dadurch entsteht, dass wir nicht selbst kochen, steigt unser Insulinspiegel in die Höhe. Durch die Tatsache, dass wir jeden Tag überall fertiges essen finden und ständig Zucker konsumieren ist der Körper daran gewohnt. Wenn er dann nachts keinen Zucker mehr bekommt (weil wir schlafen), gerät der unser Organismus unter Stress und der Schlaf wird gestört.

Wer also einen gesunden Schlaf haben möchte sorgt für eine gesunde Ernährung mit wenig bis gar keinen Zucker (hinten auf die Verpackung der Lebensmittel schauen), oder konsumiert zumindest Abends, wie mit dem Koffein, keinen Zucker mehr.

Einen weiteren lesenswerten Artikel zum Thema Zucker und schlecht schlafen, findest du auf dem Blog von evidero. Mit dem Link gelangst du zum Artikel von Daniel.

3. Einschlafen mit dem Fernseher abgewöhnen

Viele Menschen haben sich daran gewöhnt mit dem Fernseher einzuschlafen. Meine Erinnerung ist, dass es damals, als ich ein kleines Kind war, Standard war in Wohnzimmer, Schlafzimmer und Kinderzimmer jeweils einen Fernseher stehen zu haben. Fast jeder von uns ist also mit einem eigenen Fernseher groß geworden.

Ich weiß selbst wie es ist und eine Zeit lang dachte ich auch, ich kann nicht ohne Fernseher einschlafen. Das ist jedoch nicht normal. Von meiner Oma weiß ich, dass manche Menschen glauben sie bräuchten die Stimmen um einzuschlafen. Ich glaube jedoch, dass es nicht an den Stimmen aus dem TV liegt.

Ich glaube eher, dass – so traurig es sich auch anhört – diese Menschen einfach nicht wirklich zufrieden sind und wenig Sinn darin sehen einzuschlafen und am nächsten Tag motiviert zu starten, um seine Ziele zu erreichen.

Sein wir doch mal ehrlich zu uns selbst. Wer wirklich Lust hat sein Leben zu leben, der geht Abends gerne ins Bett und will unbedingt schlafen, damit man am nächsten Tag weitermachen kann, wo man aufgehört hat. Man will ja schließlich vorankommen.

Solltest du diesen sogenannten Drive nicht versprühten, dann solltest du dir eventuell mal Gedanken um das Leben machen, dass du lebst. Suche dir bestenfalls eine Mission, die du für dich persönlich zu erfüllen hast. So kannst du auch Erfüllung erleben.

Wie auch immer. Kommen wir zum Fernsehen zurück. Ich finde es sehr wichtig Abends vor dem TV nicht zu viel Zeit zu verbringen. Nicht nur, weil es einen im Leben nicht weiterbringt, sondern wegen der Helligkeit und dem blauen Licht.

Blaues Licht sorgt nämlich dafür, dass der Körper denkt, es wäre Tag. Die Melatonin-Produktion (Schlafhormon – siehe Wikipedia Link) kommt nicht in fahrt und der Körper denkt er müsse wach bleiben. Deswegen ist es übrigens auch ebenso schlecht Abends lange vor dem PC zu bleiben.

Wie kann man blaues Licht blocken?

Du hast drei Möglichkeiten: Entweder du verbringst die letzten beiden Stunden vor dem zu Bett gehen NICHT vor dem TV oder am Rechner, oder du sorgst dafür, dass du blauem Licht nicht ausgesetzt bist, indem es nicht auf deine Netzhaut gelangt.

Um das Blaue Licht zu blocken, kannst du am Rechner entweder mit einem Programm / einer App arbeiten, die diese Blautöne ausschaltet, oder du kaufst dir eine Brille, die blaues Licht blockt.

Ich rate eher zum Zweiten, jedoch kommen sich manche Menschen damit recht affig vor. Wem es jedoch wirklich ernst ist, der legt sich eine der folgenden Brillen* zu und blockt jedes blaue Licht – nicht nur das von Bildschirmen, sondern auch vom Badezimmer- und Küchenlicht.

Bevor ich es vergesse. Im Schlafzimmer sollte man grundsätzlich nur 3 Dinge tun; Lesen, schlafen und f****n. Das wars. Wenn du einen TV in deinem Schlafzimmer hast, dann entferne ihn. Die Versuchung wird zu groß sein ihn zu verwenden. Du wirst trotz deiner neuen, fancy Brille von dem Film oder der Serie abgelenkt sein. Du wirst durch das Programm emotional mitgenommen und schaust eventuell eine Folge zu viel, bleibst zu lange wach und kannst in jedem Fall schlechter einschlafen.

Im Schlafzimmer geht es um Ruhe und darum einzuschlafen. Es geht nicht darum sich die fetten Emotionen von Action, Horror oder Melodrama reinzuziehen. Der folgende Begriff kommt nicht von irgendwoher. Abschalten ist angesagt.

4. Vor dem Schlafen gehen Rauchen ist schlecht

Nikotin macht wach. Das wurde in mehreren Studien bewiesen. Außerdem neigen nicht nur Leute mit Übergewicht zum Schnarchen, weil sie weniger Luft bekommen. Wer raucht, der bekommt noch weniger Luft und riskiert eine Schlafapnoe (Wikipedia Artikel mit Erklärung).

Das ist, wenn man Nachts aufwacht, weil man Atemaussetzer hat und davon trotzdem nichts mitbekommt. Hinweis auf diesen Umstand sind das Gefühl morgen gerädert zu sein, tagsüber, gegen die Mittagszeit oder am frühen Nachmittag kurz einzuschlafen, oder sich zumindest aus unerklärlichen Gründen permanent Müde zu fühlen. Doch Achtung: Bis auf das tatsächliche unkontrollierte Einschlafen, können die anderen Symptome auch auf eine Schlechte Ernährung zurückzuführen sein.

Solltest Du dich darin wiedererkennen, geh zum Arzt und bekomm dein Leben in den Griff. In jedem Falls solltest du zumindest mit dem Rauchen aufhören oder zumindest vor dem Schlafen gehen verzichten. Wie lange vorher kann jedoch nicht pauschal sagen. Je nach Nikontinabhängigkeit / Nikotinkonsum, dauert der Abbauprozess im Körper unterschiedlich lange.

Wer mehr raucht, schläft schlechter. Wer gar nicht raucht, schläft umso besser. Wenn dich das Thema interessiert findest du hier einen Artikel von Deutschlandfunk.de und wenn du komplett mit dem Rauchen aufhören um besser zu schlafen möchtest, dann empfehle ich dir dieses Buch* (oder dieses Hörbuch* auf Amazon Prime) von Alen Carr. Es ist das Weltweit meistverkaufte Werk um mit dem Rauchen aufzuhören und hat mir ebenfalls dabei geholfen.

5. Wie lange vor dem Schlafen essen?

Kommen wir zum letzten der grundsätzlichen Tipps um besser einzuschlafen. Ein Punkt den viele vergessen und sich dann wundern wieso sie so schlecht schlafen. Das Essen.

Die letzte Mahlzeit vor dem Schlafen ist für manche Menschen die wichtigste Mahlzeit des Tages. Viele Menschen essen den ganzen Tag miserabel und snacken lediglich hier und da ungesundes. Ob es auf der Arbeit im Büro der Snickers oder das Stück Kuchen der Arbeitskollegin, oder einfach irgendwo unterwegs der Brötchen zwischendurch ist. Nahezu alle Snacks sind schädlich für den Schlaf, weil sie das Insulin in die Höhe treiben. Das Thema hatten wir bereits weiter oben.

Ich möchte darauf hinaus, dass aus diesen Gründen, bei den meisten Menschen, abends die wichtigste und größte Mahlzeit auf dem Teller landet. Snacks machen nicht satt und sorgen wegen dem Insulin für ständigen Appetit und ein unersättlichen Hungergefühl. Abends ist es dann ENDLICH soweit. Man darf so richtig reinhauen, wofür man tagsüber keine Zeit hatte. Der Bauch ist dann so voll, dass man am liebsten schlafen möchte. Das tut man dann auch, wacht dann jedoch auf oder schläft zumindest schlecht.

Folgende Regeln habe ich für dich, damit du deine letzten Mahlzeit vor dem Schlafengehen planen und dadurch besser schlafen kannst.

Keine Snacks am Tag.

Iss richtig, oder iss gar nicht. Hungern ist genau so gesund wie essen. Nur snacken ist schlecht. Denk an deinen Insulinspiegel und den damit verbundenen Appetit / Heißhunger. Dein Körper wird es dir mir Gleichmäßigkeit und eventuell sogar mit einem automatischen Fettverlust danken. Ach, und bevor ich es vergesse. Lass auch die Softdrinks weg. Bleib beim Wasser, Tee, Kaffee und wenn es sein muss, dann trink Getränke mit Süßstoff.

Abends eine normale Portion konsumieren.

Du weißt sicherlich bereits, dass alles ok ist, wenn die Menge stimmt. Die Menge macht das Gift. Genau so verhält es sich auch mit der Menge an Nahrung, die wir mit jeder Mahlzeit in uns aufnehmen. Da du in Zukunft nicht mehr snacken wirst, wirst du auch weniger Appetit Abends haben und gibst dich auch mit kleineren Portionen zufrieden. Ich, als Mann, habe gemerkt, dass ich mit 400 – 500 g pro Mahlzeit satt und seh zufrieden bin. Ich könnte zwar mehr essen, aber dann fühle ich mich überfressen. Versuche für dich die passende Menge zu finden, um dich wohl zu fühlen.

Genügend Zeit zwischen der letzten Mahlzeit und dem zu Bett gehen lassen.

Wir menschen bekommen für gewöhnlich zwei bis vier Stunden nach einer Mahlzeit erneut Hunger (Hunger… KEIN Appetit…) und sollten dann auch essen. Deswegen macht es sinn zwei bis vier Stunden vor dem schlafen gehen nichts mehr zu essen. Bei mir haben sich dabei drei Stunden eingependelt. Meine letzte Mahlzeit habe ich abends um 20 Uhr. Um 23 Uhr gehe ich ins Bett und schlafe dann irgendwann vor 24 Uhr ein. Jeden Tag. So gehe ich satt, aber ohne Hunger und zufrieden in Bett.

Das waren jetzt die wichtigsten Tipps die du unbedingt beachten sollst. Du erfährst nun meine Abendroutine. Denke daran, dass du sie zwar selbst verwenden kannst, aber passe deine Abendroutine auf deine Bedürfnisse an. Du musst nichts machen was ich auch mache. Was du aber machen solltest, ist die Punkte oben zu beachten. Sie sind Grundlage eines guten Schlafs. Das ist zweifellos eine Tatsache und kein Esoterik BS. Was oben steht ist deine neue Grundlage, wenn du besser schlafen und mehr Energie haben willst. Probiere es eine Woche aus und die wirst fühlen wie sich dein Leben zum positiven verändert.

Meine sinnvolle Abendroutine Liste

Jeder sollte herausfinden was am besten für ihn ist. Außerdem hat jeder andere Lebensumstände. Eventuell hast du bereits mit deinem Partner / deiner Partnerin Verhaltensmuster vor dem Schlafengehen, die euch nicht gut tun. Hier ist dann deine Überredungsarbeit gefragt, damit ihr beide besser mit der Situation klar kommt. Wohnst du alleine, so wie ich aktuell, dann musst du Eigenverantwortung übernehmen. In einer WG hingegen, hast du wieder andere Verhältnisse und musst lernen nein zu sagen. Finde den besten Weg für dich. Was unten steht funktioniert für dich vielleicht nicht von heute auf morgen und eventuell auch gar nicht. Einen Versuch ist es jedoch allemal wert, wenn dafür die Chance auf einen perfekten Schlaf lockt.

Meine nun folgende Abendroutine ist chronologisch geordnet:

1. Letzte Mahlzeit

Meine Letzte Mahlzeit läutet für mich zum einen offiziell den Feierabend ein (wenn es Mal länger dauert) und ist sozusagen der Abschluss des Tages. Zeit für mich – Zeit für Entspannung. Ich Koche und Esse so, dass ich spätestens 20:30 einen Teller mit warmen Essen vor mir habe.

2. Den nächsten Tag planen

Nach dem Essen meiner letzten Mahlzeit fühle ich mich wohl und habe einen klaren Kopf. Der Stress fällt ab. Ich setze mich an meinen Schreibtisch, hole ein Blatt Papier hervor und beginne meine Aufgaben für den nächsten Tag zu planen. Dabei steht die wichtigste Aufgabe ganz oben, damit ich sie als erstes erledigen kann.

3. Erholsamen Abend haben

Egal was ich nach dem Planen des nächstes Tages mache, es sollte mich nicht stressen und zu sehr aufregen. In jedem Fall habe ich jedoch einen freien Kopf, da ich weiß was am Folgetag zu erledigen ist. Ich brauche keinen einzigen Gedanken mehr an die Arbeit zu verschwenden und kann das machen was ich will – also pure Entspannung. Alles Andere, wie Haushalt, Sport, Hobbys oder Freunde treffen mache ich vorher.

4. Abschalten

Spätestens um 22:30 Uhr mache ich meinen Computer oder den TV aus. Mein iPhone-Wecker mit angenehmen Alarm-Ton, der mir signalisiert, dass bald geschlafen wird, hilft mir dabei diese Zeit einzuhalten.

5. Das Wohnzimmer ordentlich verlassen

Bevor ich jedoch mein Wohnzimmer verlasse, räume ich Kleinigkeiten wie Gläser oder Tassen weg, falte eine Decke zusammen oder bringe Fernbedienung oder Buch dorthin wie sie hingehören. Außerdem lasse ich die Jalousien herunter. Das alles dauert weniger als 5 Minuten und wenn ich die Wohnzimmertür zuziehe, schalte ich noch mehr ab. Der Positive Nebeneffekt ist, dass ich am nächsten Morgen in ein schönes, ordentliches und sauberes Wohnzimmer komme, wo nicht so zu viel Licht hineinscheint, dass ich geblendet werde.

6. Tee

Anschließend mache ich mir eine große Tasse von meinem Lieblings-Schlaftee*, der mir dabei hilft den Schlafmodus einzuleiten. Er schmeckt einfach am besten und hilft extrem gut und zuverlässig beim einschlafen.

7. Hygiene

Als Mann bin ich ganz spartanisch was die abendliche Hygiene angeht. Zähne putzen reicht mir schon. Ich duschen nach dem Sport, bevor ich das Haus verlasse, oder wenn es erforderlich ist. Hätte ich noch Haare, würde ich das Gel oder Wachs herauswaschen. Das wäre sonst eklig auf dem Kopfkissen.

8. Zeit fürs Bett & einschlafen

Um 23 Uhr liege ich dann im Bett. Manchmal ist der Tee noch dabei und ich putze hinterher die Zähne. In jedem Fall zünde ich jedoch eine Kerze an und lese ein Buch. Jeden Monat bestelle ich ein neues Buch über Persönlichkeitsentwicklung und lese ein wenig im Bett, bis ich langsam einschlafe.

Eine Sache ist mir jedoch besonders wichtig: Bevor ich mich hinlege wird bei meinem iPhone der Flugzeugmodus eingeschaltet. Ich habe es auch nur im Schlafzimmer, weil ich es als Wecker verwende. In Zukunft möchte ich das Handy schon früher weglegen, aber das fällt manchmal nicht einfach. Niemand ist perfekt, also was solls…

Das waren meine Routinen. Ist gar nicht so viel, oder? Eventuell klingt das für dich sogar ein wenig langweilig, oder spießig. Deine Meinung dazu ist vollkommen ok, denn im Endeffekt hilft es mir dabei mein Leben im Griff zu haben und am nächsten Morgen motiviert aufzustehen. purer Egoismus.

Was ich damit sagen möchte ist jedenfalls, dass du einfach nur darüber nachdenken sollst, wie du deine eigene Routine, die zu dir und deinen Bedürfnissen passt, entwickeln sollst. Im Endeffekt geht es um deinen Schlaf und nicht um meinen.

Weitere Tipps & Beispiele für eine gesunde Abendroutine

Abschließend habe ich noch ein paar weitere Beispiele für eine gesunde Abendroutine, die anderen Menschen dabei helfen besser einzuschlafen. Einige davon habe ich selbst schon ausprobiert, aber sie wieder abgelegt, weil ich mit anderen Dingen besser klar komme. Hier sind wir wieder beim Thema, dass für jeden etwas anderes funktioniert. Ohne Ausprobieren wirst du also nicht weit kommen. Vielleicht hilft dir ja die ein oder andere Idee beim Abendroutine-Entwickeln.

1. Meditation zum Entspannen und Einschlafen

Viele Leute schwören auf Meditation um sich zu entspannen. Dabei gibt es unterschiedliche Methoden und Ansätze. In der Vergangenheit habe ich diverse Arten ausprobiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass Meditieren definitiv für Entspannung sorgen und sogar beim Einschlafen effektiv helfen kann. Ich zeige dir nun auf, welche Arten den Meditation es gibt und dir eventuell bei deinem Problem einzuschlafen helfen können.

Normale Meditation

Bei der normalen Meditation sitzt oder liegt man mit offenen oder geschlossenen Augen und fokussiert einen Punkt oder konzentriert sich. Dabei liegt der Fokus immer auf dem Moment. Man konzentriert sich auf seine Atmung und versucht an gar nichts zu denken. Auch die Stimme in deinem Kopf versucht man dabei zu ignorieren bis sie verstummt. Man strebt danach im Moment zu sein, diesen bewusst wahrzunehmen und sich von keinem äußeren oder inneren Reiz, wie Geräusche oder Gedanken, ablenken zu lassen.

Diese normale und tausende Jahre alte Art der Entspannung soll dabei helfen den Moment entspannter, bewusster und glücklicher wahrzunehmen und in einen Zustand des sogenannten Flows zu gelangen.

Ich habe diese Art der Meditation ausprobiert und konnte ihr nichts abgewinnen. Allerdings habe ich es nur 1-2 Wochen ausprobiert und der Effekt soll sich angeblich nach längerer Zeit einstellen. Ein paar meiner Freunde und Mentoren schwören jedoch darauf. Wenn es dir Wert ist über einen längeren Zeitraum meditieren zu lernen, dann hilft diese Musik zum Meditieren und einschlafen* eventuell weiter. Alternativ kannst du auch, wenn es dir wirklich sehr ernst damit ist, den Kurs von Patrick Reiser* absolvieren. Sehr empfehlenswert einen Blick zu riskieren. Das Programm findest du, wenn du auf den Link klickst.

Geführte Meditation

Mit der Geführten Meditation hingegen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Vor Jahren hatte ich eine bestimmte Meditation, welche ich nie zu Ende gehört habe, weil ich dabei Immer eingeschlafen bin. Ich habe damit aufgehört, weil ich dann irgendwann mit einer Frau zusammengelebt habe und im Bett lieber Zeit mit ihr verbrachte. Leider ist die Meditation aus dem App-Store verschwunden. Obwohl es noch unter meinen Käufen ist, kann ich den Track nicht mehr downloaden. Einzige sinnvolle Alternative ist da das Programm vom Patrick*, welches ebenfalls geführte Meditationen enthält.

Meditations-App

Apps sind nicht mehr wegzudenken. Für alles gibt es mittlerweile eine Applikation. Selbst zum Meditieren. Obwohl seit Jahrhunderten und gar Jahrtausenden alle beim meditieren ohne App ausgekommen sind.

Jedenfalls gibt es Apps. Ich habe mal eine ausprobiert, aber mir nicht die Vollversion gekauft. Mein Kumpel allerdings schon und ist damit angeblich sehr zufrieden. Ob sie dir etwas nützt, kannst du mit der kostenlosen Testversion selbst entscheiden. Allerdings musst du im Apple Store und bei Android selbst schauen, da ich die App nicht wiederfinde.

2. Frühstück & Kleidung vorbereiten

Eine weitere gute Abendroutine Idee ist es sich sein Frühstück für den nächsten Tag bereits am Vorabend bereit zu stellen. So kann man gut in den Tag starten. Voraussetzung ist natürlich, dass du ein Frühstücker bist. Wenn du eher wie ich auf das Frühstück verzichtest und Intervallfasten machst, dann bereite doch lieber deine Kleidung vor und lege sie dir zurecht. Dann musst du morgens nicht so hektisch überlegen. Schaue dir auch den Wetterbericht an, damit du passend eingekleidet bist.

Durch dass Intervallfasten habe ich übrigens bereits über 20 kg abgenommen. Wenn du mehr darüber erfahren willst, schreibe ich gern einen weiteren Artikel. Lass mich in den Kommentaren wissen, ob dich interessiert wie ich es geschafft habe und du es ebenfalls kannst.

3. Lass den Tag Revue passieren

Es ist sehr wichtig sich Gedanken über den vergangenen Tag zu machen. Darüber zu reflektieren was passiert ist, welche Gespräche wie abgelaufen sind und was man in Zukunft besser machen kann, hilft dir dabei die beste Version deiner selbst zu werden. Außerdem hast du im Bett ohne TV und Smartphone endlich Zeit dafür. Heutzutage ist durch die viele Ablenkung Zeit zum Nachdenken schon fast ein Luxusgut geworden.

Ich selbst lese zwar meistens Bücher bis ich einschlafe, doch kaufe ich monatlich nur ein einziges Buch. Wenn ich es durchgelesen habe, dann kaufe ich nicht das nächste und warte erst bis zum nächsten Monat. Bis dahin reflektiere ich, wie hier beschrieben. Finde heraus was am besten zu dir passt und implementiere es in deine Abendroutine.

4. Übe Dankbarkeit oder bete

Egal ob du gläubig bist, oder nicht. Beten ist eine Form von Dankbarkeit und Wertschätzung. Ich selbst bin zwar nicht wirklich gläubig. Trotzdem denke ich darüber nach, wofür ich dankbar bin und versuche dadurch bescheiden zu bleiben und alle mir guten Aspekte meines Lebens mit Wertschätzung zu behandeln.

Sich Gedanken um seine Familie zu machen, ob es ihnen gut geht, wie man ihnen eine Freunde bereiten kann und womit man vielleicht bei sich selbst anfangen sollte um seinen eigenen Werten gerecht zu sein, sind nicht nur beim Beten wichtig, sondern ein clevrer Weg um ein glückliches Leben zu führen. Das beste daran ist, dass beten, bzw. Dankbarkeit üben kostenlos sind.

5. Verbringe Zeit mit deiner Familie

Leider gibt es viele Eltern, die abends lieber für sich sind. Familien die ihre liebsten leider nicht zu schätzen wissen und sich lieber mit sich selbst beschäftigen. Frauen hört man klagen, dass der Mann Computerspiele spielt und Männer hört man klagen, dass die Frau lieber Serien schaut. Kinder hingegen klagen weniger und nehmen das Verhalten von Erwachsenen einfach so hin, weil sie es nicht besser wissen. Eine schöne heile Welt sind alle drei Fälle auf gar keinen Fall. Vielleicht nur nach außen hin.

Ich bin definitiv dafür, dass zwar jeder Mensch Zeit für sich braucht, aber man eine gesunde Balance anstreben sollte. Ich finde, dass man sich für seine liebsten Zeit nehmen sollte. Niemand ist selbstverständlich.

6. Nimm ein Bad & mache Wellness

Ich höre innerlich schon die ersten Menschen jammern: „Jeden Tag baden, weißt du eigentlich wie teuer das ist!?“. Aber jetzt mal im ernst – Was ist dir deine Gesundheit wert?

Es muss nicht jeden Abend baden sein, aber man könnte sich eine Routine ausdenken, die Wellness für den Körper & Geist ist. Beispielsweise die Füße baden, eine Gesichtsmaske auftragen, Maniküre, Pediküre, Haare rasieren. Egal was, Hauptsache es macht dich glücklich. Sich um sich selbst zu kümmern ist pure selbstliebe und hilft dabei glücklicher einzuschlafen.

Fazit

Für diesen Artikel sind das erstmal genug Infos zum Verarbeiten. Wie du siehst, gibt es so viele Möglichkeiten sich einen entspannten Abend zu machen, wodurch man zum Abschluss gut einschlafen kann.

Ich denke, es noch viel mehr sinnvolle Abendroutinen gibt, doch jede Kleinigkeit aufzulisten sprengt den Rahmen. Wenn du jedoch weitere Ideen oder ganz eigenen Abendroutinen hast, dann schreib sie doch unten in die Kommentare, damit andere Leser noch mehr inspiriert sind.

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, dann würde ich mich wahnsinnig darüber freuen, wenn du ihn mit deinen Freunden auf Social Media oder deinem eigenen Blog per Link teilst.

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