In diesem Blogeintrag möchte ich mich von meinen üblichen Themen ein wenig entfernen und etwas persönlicher werden. Ich gehe darauf ein wie wir Modelle im Ausland kennengelernt haben, eine Reise planten und ein Portfolio-Shooting umsetzen konnten durch das ich mehr Umsatz in der Hochzeitsfotografie generieren konnte. Ebenfalls gehe ich auf die entstandenen Reisekosten ein. Du erfährst beim Lesen dieses Artikels was es uns gekostet hat die Portfolio-Bilder aufzunehmen.
Wenn dich mein Reisebericht über Gran Canaria, die dabei entstandenen Fotos und die Infos die ich gerade erwähnt habe interessieren, dann kannst du dich auf diesen Artikel besonders freuen. Viel Spaß beim Lesen!

Der Purpose unserer Reise und wie es dazu gekommen ist

Wenn ich von uns spreche, dann meinen ich mich und meinen guten Freund Nazariy mit dem ich nach Gran Canaria zum fotografieren geflogen bin. Unser Wunsch ist es noch öfter im Ausland zu fotografieren. In seinem Fall mehr Landschaften und in meinem Fall mehr Brautpaare.
Am Anfang eines jeden Plans steht immer ein Ziel. In unserem Fall waren es mehr Aufträge zu generieren die wir lieben auszuführen. Doch wie erreicht man ein Ziel von dem man keine Ahnung hat wie man dorthin kommt?
Die Antwort lautet „reengeneering“. Damit meine ich aber nicht den Wikipedia-Eintrag im Bereich der Ingenieure. Ich meine damit, dass man sich das Ziel genau vorstellt und dann einzelne Schritte zurück denkt die man tätigen muss um zum Ziel zu gelangen.

Will man beispielsweise einen Triathlon gewinnen muss man drei Sportarten trainieren. Hat man das begriffen muss man als nächstes herausfinden wo man sie jeweils trainieren kann. Ein weiterer Schritt währe dann, nachdem man die Orte kennt dort anzurufen oder hinzugehen, sich das Training anzuschauen und anfangen zu trainieren. Macht Sinn, nicht wahr? Zumindest ist das meine Definition von reengeneering.

Jedenfalls hat unser reegneneering zu Tage gebracht, dass wir wohl nicht darum herum kommen würden solche Fotos in unserem Portfolio zu haben die unseren Traumbuchungen entsprechen. Denn welche Kunde würde uns buchen, wenn wir keine Referenzen vorzuweisen haben?

Wir mussten also auf jeden Fall ins Ausland fliegen und ein Brautpaar als Modelle organisieren. Landschaften waren ja genug da. Man muss nur die Augen auf machen. Da Nazariy kurze Zeit zuvor bereits einmal auf Gran Canaria war und von der Insel schwärmte schlug ich vor erneut dorthin zu fliegen um unsere Fotos aufzunehmen. Er willigte ein und wir haben uns einen Flug gebucht. Übrigens hatten wir zu der Zeit noch kein einziges Modell. Für uns spielte das jedoch keine Rolle, denn wir waren davon überzeugt die richtigen Menschen für unser Portfolio zu finden. Zum Teil hat es auch genau so geklappt und wir konnten zumindest ein Modell auf diese lockere Art für uns gewinnen.

am koelner flughafen

Der Flug

Unseren Flug buchten wir Anfang Januar über Ryanair. Etwas weniger als einen Monat bevor wir von Köln Bonn abgeflogen sind. Da Nazariy jedoch bei Bielefeld wohnt und ich bei Hannover, entschied ich mich dazu mit dem Zug zu ihm gefahren. Von dort aus sind wir dann zusammen mit dem Auto zum Flughafen Köln Bonn gefahren. Das ganze hat insgesamt etwa 30 € für jeden gekostet. Zumindest sind wir Richtung Flughafen Köln Bonn unterwegs gewesen, denn in Köln angekommen haben wir in einem Wohngebiet nahe des Flughafens geparkt und sind anschließend mit dem Taxi zum Flughafen gefahren. Dadurch konnten wir einiges an Parkgebühren sparen. Die Taxikosten beliefen sich auf 10 € glatt.

Bereits am Flughafen machte sich bei uns Freude breit, denn wir hatten endlich die Gelegenheit einen Hauch unseres Ziels wahrnehmen zu können. Ein Nebeneffekt unserer Reise war es nämlich dem Winter hier zu entfliehen. Auf Gran Canaria erwarteten uns 27 Grad Celsius. Der Weg ist das Ziel.

Billigflüge sind kein Geheimnis mehr. Wenn man ein wenig recherchiert kann extrem günstig ins Ausland fliegen. Ryanair bietet sich dafür besonders an und wenn ich in Köln wohnen würde, wäre ich ein Mal im Monat weg. Nach dem folgenden Bild weißt du was ich meine.

Ryanair kosten flug nach gran canaria

Gran Canaria Reisebericht

Die Ankunft – Sieben Tage Gran Canaria

Wir sind nun also angekommen und es war warm. Sofort haben wir unsere Winterkleidung, noch am Flughafen, ausgezogen und uns dem Wetter entsprechend gekleidet. Hemd, Turnschuhe und luftigere Hosen waren nun wieder normale Kleidungsstücke. Nazariy erzähle mir dabei, dass neben ihm im Flugzeug ein Pärchen gesessen hat dem er anbot, dass wir sie fotografieren. Jackpot! – Dachte ich. Die Kontaktdaten waren bereits ausgetauscht.
Als nächstes ging es zu Goldcar um unseren Mietwagen abzuholen. Es war ein VW up! ohne Kilometerbegrenzung. Gut so, denn wir sind in den folgenden sieben Tagen über 1.200 Kilometer auf der kleinen Insel gefahren. Beim Macken-Sichten unseres Mietwagens durfte ich übrigens ebenfalls zum ersten Mal das Pärchen kennenlernen, denn sie hatten auch einen Mietwagen. Anders als wir haben die beiden sich dazu entschlossen Airbnb auszuprobieren. Im Nachhinein sollte sich herausstellen, dass das keine so gute Idee war. An einer Unterkunft sollte man nie zu viel sparen, denn erholsamer Schlaf ist wichtig!

Nachdem wir in unseren Wagen eingestiegen sind, die Fenster runtergefahren und den ersten spanischen Radiosender eingestellt haben waren wir bereits angekommen. Links und rechts waren überall Palmen zu sehen. Oft hatten wir das Glück am Meer entlang zu fahren. Es war Traumhaft schön.

Ziel unseres ersten Abends war es dort anzukommen und nicht direkt wie die Verrückten fotografieren zu gehen. Natürlich wurde nichts daraus und wir haben ständig angehalten. Zuerst sind wir aus der Stadt raus. Vom Flughafen ging es Richtung Maspalomas. Dort war ein Aussichtspunkt wo wir unsere ersten Nachtaufnahmen gemacht haben. Es war bereits dunkel und wir wurden Müde. Wenn du dich jetzt fragst wo wir geschlafen haben, dann wirst du wahrscheinlich staunen, denn ein Hotel haben wir nicht gebucht und auch Airbnb wollten wir nicht ausprobieren. Deswegen entschieden wir uns bereits vor Antritt unserer Reise auf Gran Canaria zu zelten. Auf der gesamten Insel gibt es überall verteilt öffentliche Zeltplätze mit ausreichend Parkplätzen und ungewöhnlich sauberen Toiletten und Duschen. Alles kostenlos. Im späteren Verlauf unserer Reise haben wir erfahren, dass viele Spanier von Teneriffa mit der Fähre rüber kommen um am Wochenende mit der Familie auf Gran Canaria zu zelten. Andere Länder, andere Sitten. Wieder gespart, denn der Kauf meiner Campingausrüstung kam günstiger als jedes Hotel. Für meinen Schlafsack, die Isomatte und ein kleines Kopfkissen habe ich etwa 200 € gezahlt. Nazariy hatte noch ein zusätzliches Zelt für mich mitgebracht und wir hatten oben in den Bergen die beste Aussicht auf die Sterne, frische Luft und viel Natur.

Tag 1 – Erkundung der Insel

Ich zähle diesen Tag als ersten Tag, denn bei der Ankunft war es bereits später Nachmittag und aufgrund der Zeitverschiebung waren wir schnell müde.
Unser Plan für diesen ersten kompletten Tag war es die Insel zu erkunden, viele Landschaften zu fotografieren ebenso wie alles was wir mit unseren fotografischen Augen als fotowürdig anerkennen.
Wir begannen unseren Tag damit nach Maspalomas zu fahren um uns einen Eindruck vom Strand zu machen. Wir spazierten über die Promenade und ließen die Eindrücke auf uns zukommen. Als wir eine Weile lang am Meer spazierten blieb ich stehen. Eine junge Frau hatte mich fasziniert. Sie stach so aus der Masse hervor und ich konnte nicht anders als stehen zu bleiben uns zu schauen. Ich holte meine Kamera raus und fragte sie auf Englisch ob ist sie fotografieren darf. Sie sagte „sicher“.

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Nachdem ich ein paar Schnappschüsse von ihr machte, war mir klar, dass sie alles Andere als Kamerascheu war. Ich bat sie darum für mich auf Ihrer Gitarre zu spielen, was sie auch tat.

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Sie spielte und sang laut. Es war sehr emotional und ein ganz besonders echter Moment. Sie spielte ihr selbst komponiertes Lied. Als sie fertig war sind nur wir Drei wirklich dort gewesen. Alle Menschen um uns herum haben es gar nicht wahrgenommen. Sie liefen einfach weiter wie Zombies. Selbst im Urlaub sind die meisten Menschen stumpf und lassen das Leben an sich vorbei gehen. Nur ein älterer Herr schaute kurz zu uns hinüber. Ein kurzer Blick und weg war er. Ich frage mich wie man sich als Straßenmusiker fühlen muss, wenn die Menschen Blind für seine Kunst sind.

Wir stellten uns einander vor. Der Name dieser Jungen Dame lautet Viktorie und sie kommt aus Tschechien. Viktorie hat sich einfach auf den Weg gemacht, übrigens auch mit Ryanair, und wohnte irgendwo in den Bergen bei irgendeinem Spanier, der zurzeit auf dem Festland am Arbeiten ist und ihr seine Wohnung für eine Weile überlassen hatte. Sie wollte weg und hat die Freiheit gesucht. Vor allem aber hat sie sich selbst und ihre eigene Weiblichkeit gesucht. Das ist das was sie sagte und was man auch gut feststellen konnte.

Wir baten Viktorie an, sie für einen ganzen Tag lang zu begleiten und zu fotografieren, wenn wir dafür alle Bilder für unser Portfolio verwenden dürfen. Sie willige ein und freute sich sehr über uns Angebot. Allerdings nicht am ersten Tag, denn wir wollten die Insel erkunden. Deswegen tauschten wir Social Media aus und haben uns fürs Erste von ihr verabschiedet.

Unsere anschließende Reise führte uns in eine Stadt deren Namen ich bereits wieder vergessen habe, wo wir jedoch auch nur kurz verweilten. Wir haben uns auf einen Aussichtspunkt begeben und ich habe mit der Brennizer Methode ein großes Panorama aufgenommen.

gran canaria panorama

Den Rest des Tages haben wir damit verbracht zu fahren. Wir sind sehr viel gefahren. Besonders in den Bergen haben wir uns viel bewegt. Dabei ist eine Stelle besonders in meinem Gedächtenis hängen geblieben. Dort war auf einmal alles nebelig. Wir fuhren an diesem Schild vorbei auf dem in spanischer Sprache geschrieben stand: „nicht betreten“. Natürlich mussten wir das sofort untersuchen! Wir sind also in diese unwirkliche Gegend eingetaucht und haben es näher untersucht. Irgendwann, nach wenigen Minuten haben wir jedoch in weiter Ferne einen Esel schreien gehört und lautet Hundegebell, welcher immer lauter und schnell näher kam. Spontan wie wir sind rannten wir also schnell zum Auto zurück und fuhren sofort los. Alles noch mal gut gegangen.

nebel auf gran canaria

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Im laufe des restlichen Tages sind wir wie bereits beschrieben viel gefahren und haben oft angehalten um Landschaften zu fotografieren. Besonders nachts haben wir an Orten fotografieren können die sonst kein Tourist sieht. Einfach weil wir alte Wege in den Bergen genommen haben die man als Tourist niemals fahren würde. Unser VW up! hat jedoch gute Dienste geleistet und war steht zuverlässig.
Ich bin besonders froh darüber, dass Nazariy mich etwas an das fotografieren von Landschaften herangeführt hat. Besonders nachts zu fotografieren war für mich vorher nie ein besonders ansprechendes Thema. Diese Erfahrung in den Bergen nachts mit einem Stativ, komplett im Dunkeln zu stehen und niemand ist da, man sieht nur in weiter Ferne die Lichter der Stadt, ist ein unglaublich wunderbares Gefühl von Freiheit.

Gebirge auf Gran Canaria-2_mini

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Tag 2 – Shooting mit Viktorie

Unser zweiter Tag ist mindestens genau so lang wie der Erste. Er ist nicht besser und nicht schlechter, nur anders. Mit Menschen zu arbeiten und in einer Gruppe von Gleichgesinnten Abenteuer zu erleben ist etwas ganz anderes als Landschaften zu fotografieren. Man kann zusammen viel Spaß haben wenn man neue Orte entdeckt und die Leidenschaft zur Fotografie teilt. Für Viktorie war es in jedem Fall ein besonders großer Spaß vor der Kamera zu stehen. Doch genau wie jeder normale Mensch, musste auch sie erst einmal vor der Kamera warm werden und sich daran gewöhnen fotografiert zu werden. Als sie mich fragte was sie machen soll sagte ich zu ihr, dass sie einfach nur sie selbst sein soll. Sie soll machen wonach sie sich fühlt und einfach nur sie selbst sein. Egal ob glücklich oder traurig, oder nachdenklich. Tatsächlich war sie danach komplett warm und wir Drei hatten eine fabelhafte Verbindung. Den ganzen Tag lang.

Aber ich fange von vorne an. An diesem Tag holten wie sie morgens ab. An ihrer Adresse angekommen musste wir leider feststellen, dass sie dort gar nicht wohnt. Die Adresse gab es nämlich in zwei Dörfern auf Gran Canaria, welche 1,5 Stunden Autofahrt auseinander liegen. Die junge Dame hatte nicht daran gedacht uns ihre Postleitzahl für das Navi mit zu senden. Nazariy und ich waren also mitten in den Favelas von Gran Canaria gelandet und standen vor irgendeinem Haus in irgendeiner Straße und wieder hörten wir Hundegebell.

Favelas

Wir beschlossen also erst einmal frühstücken zu gehen. Ich muss dazu sagen, dass die Malls auf Gran Canaria riesig sind. Das muss man sehen, sonst kann man sich die Ausmaße nicht vorstellen. In der Mall war ein Supermarkt der größer war als jeder Baumarkt den ich bisher in Deutschland gesehen habe. Wir haben uns typische spanische Lebensmittel eingekauft und sind zum Hafen gefahren um dort zwischen den Schiffen zu frühstücken. Erneut habe ich mich sehr fei gefühlt. Drei Stunden nachdem wir in den Favelas waren sind wir endlich bei Viktorie gewesen. Dieses Mal an der richtigen Adresse in den Bergen.
Wir haben sie eingesammelt und sind einfach los gefahren. An jedem Ort den wir für fotowürdig erklärt haben hielten wir zum fotografieren an. Es ist schön im Nachhinein festzustellen, dass Nazariy und ich immer auf einen Nenner kommen was diese Locations angehen. Dabei sind unsere Fotos immer unterschiedlich.

Nazariy beim fotografieren

Bereits unsere zweite Location war sehr eindrucksvoll. Gran Canaria hat vier Klimazonen. Je nachdem wie hoch, auf dem Berg oder nah am Strand man ist, verändert sich das Klima. Während unten 30 Grad Celsius sind, könnte es ganz oben auf dem Berg schneien.
Diese Location ist so unwirklich, dass ich so etwas in Deutschland bisher noch nicht gesehen habe. Wir musste einfach anhalten und fotografieren.

Viktorie im Wald-1

Viktorie im Wald-4

Manchmal ist das Geheimnis eines guten Fotos einfach nur Bewegung. Ich lasse meine Modelle gerne kleine Aufgaben erledigen und diese dann wiederholen bis ich zufrieden bin oder sich die Modelle etwas albern vorkommen. Dadurch werden sie viel lockerer weil sie sich auf etwas Anderes als die Kamera konzentrieren können.

Die dritte Location ist nicht sehr weit von der Eselfarm entfernt. Du weist schon. Der Ort der wie Silent Hill aussah. Es stellte sich heraus, dass dort Esel gezüchtet werden.

Fotoshooting auf Gran Canaria-1

Fotoshooting auf Gran Canaria-2

Fotoshooting auf Gran Canaria-3

Irgendwann haben wir eine kleine Pause in einem Hotel eingelegt und Kaffee getrunken. Spanier sind nette Menschen. So offen und freundlich. Wir durften einfach so im Hotel fotografieren. Null Problemo. Hier in Deutschland hat man manchmal das Gefühl das viele Menschen sehr unflexibel sind was solche Shooting-Aktionen angeht. Wobei es immer kostenlose Werbung für den Ort ist.

im Hotel

Im Hotel auf Gran Canaria

Die letzten beiden Locations für diesen Tag waren etwas ganz besonderes für uns und Orte an denen wir unbedingt fotografieren wollten.
1. Die Dünen von Maspalomas
2. Am Strand bei Sonnenuntergang

Um die gewünschten Fotografien zu erstellen musste wir mit unserer Ausrüstung sehr viel laufen. Am Strand und über Dünen. Insgesamt sind wir etwa drei Stunden am Stück Düne rauf und Düne runter gelaufen. Solange bis wir einen ganz besonderen Ort erreicht haben. Mitten zwischen den Dünen wuchsen Büsche. Das musste fotografiert werden, denn so etwas haben wir vorher noch nie gesehen.

Fotoshooting in den Duenen von Maspalomas-1

Fotoshooting in den Duenen von Maspalomas-2

Fotoshooting in den Duenen von Maspalomas-3

Da die Sonne aber bereits am Untergehen war mussten wir uns sputen. Aufgrund der Nähe zum Äquator dauert der Sonnenuntergang auf Gran Canaria nicht so lange wie in Deutschland. Wir sind also schnell einige Dünen weitergelaufen bis wir wieder am Strand angekommen sind. Dort haben wir dann noch einmal alles gegeben.

Am-Strand von Maspalomas

Maspalomas Sonnenuntergang-2

Maspalomas Sonnenuntergang-1

Anschließend mussten wir im dunkeln zurück laufen und das einzige was wir sehen konnten war der Mond, der das Meer leicht anstrahle sowie die Lichter der Hotels am Horizont, die in weiter ferne unseren Richtung vorgaben. Wir waren alle erschöpft und hungrig vom langen Tag und den vielen Shootings. Für mich kann ich behaupten, dass der einzige Motivator nur noch war, dass ich besser werden will als andere Fotografen und dafür gerne große Anstrengungen in Kauft nehme. Denn wer ein solides Fundament hat, kann gut darauf bauen. Gute Bilder entstehen an Orten an die sonst niemand geht. Fotos die nicht einfach so nachgemacht werden können sind für mich etwas besonders. Wer das erkennt ist einen Schritt weiter. Nachdem ich also hochmotiviert mit meinen beiden Freunden etwa eine Stunde lang im dunkeln zurück marschiert bin, haben wir Viktorie nach Hause gebracht und sind selbst zum Zeltplatz gefahren. Es war ein sehr erfolgreicher Tag, doch die nächsten Tage sind mindestens genau so lohnenswert für uns gewesen.

Teil zwei von diesem Trip folgt in Kürze in einem zweiten Artikel. Die Anzahl der Bilder und Länge des Artikels würden sonst den Rahmen sprengen. Es erwarten dich zwei weitere Tage voller Shootings mit einer jungen, hübschen Ukrainerin und einem Pärchen. Dort gibt es dann zum Schluss auch eine Liste der vollständigen Kosten unseres Tips.

Wir haben übrigens jedes Shooting auf Video aufgenommen. Falls du daran interessiert bist die Videos zu sehen, hinterlasse mir unten ein Kommentar. Wenn genug Leute nachfragen, werde ich die Videos bearbeiten und hochladen. Danke für dein Interesse und dass du diesen Artikel gelesen hast.