Monitor für Bildbearbeitung – Meine 6 Empfehlungen für jedes Budget

Monitor für Bildbearbeitung – Meine 6 Empfehlungen für jedes Budget

Akkurate Farben durch den richtigen Monitor für die Bildbearbeitung

Wenn Du dich mit Monitoren nicht auskennst, dann ist das nicht schlimm. Mit diesem Artikel helfe ich dir dabei den besten Fang zu machen, wenn es darum geht einen Monitor für die Bildbearbeitung zu kaufen. Egal wieviel Budget Du gerade zur Verfügung hast.

Als professioneller Fotograf oder Grafikdesigner, als Student oder auch leidenschaftlicher Hobby-Kreativer, möchte man irgendwann an so richtig gute Hardware ran, um seine Arbeit noch einen Tick besser aussehen zu lassen.

Gedruckte Fotos leben davon, dass die Farbinformationen korrekt sind. Zu dunkle Fotos und falsche Farben sind ein Graus. Wer seine Foto einmal gedruckt hat, der weiß wovon ich rede. Mit einem nicht kalibrierten Monitor und einem schlechten Display ist diese Herausforderung nur durch „trial und error“ zu meistern. Deswegen macht es Sinn direkt einen vernünftigen Monitor zu kaufen, welcher exzellente Farben und Kontraste darstellen kann. Die schwarz-weiß Werte und Kontraste sind nämlich nicht zu unterschätzen.

Außerdem sollte man den Formfaktor seines neuen Monitors Beachtung schenken. Es gibt 4K Monitore, gekrümmte Display und besonders schlanke Modelle. Jedes davon hat seine Berechtigung. Achte jedoch darauf, die Bildschirmgröße an deinen Sitzabstand anzupassen. Bei zu großen oder zu kleinen Monitoren, kann selbst die Arbeit mit einem High-End Modell zur Qual werden. 

Jedenfalls gibt es eine Menge Auswahl auf dem Markt. Im folgenden findest Du meine Favoriten in unterschiedlichen Preisklassen. Es sind meiner Meinung nach die aktuell Besten für das Bearbeiten von Fotos, Videos und Grafiken.

PS: Falls Du einige der folgenden Fachbegriffe nicht kennst, dann check unten meine weiterführenden Links (Glossar) mit der Begriffserklärung.

Meine 6 Empfehlungen

  1. BenQ SW2700PT*

    Ein High-End Monitor für die Bildbearbeitung (und der im Preis angenehm ist)

    • Bildschirmgröße: 27 Zoll
    • Auflösung: 2560 x 1440 Pixel
    • Bildfrequenz: 60 Hz
    • Display-Technologie: IPS
    • Eingänge: 1 x DisplayPort, 1 x HDMI, 1x DVI-DL, 3 x USB 3.0

    Vorteile

    • Günstiger Preis für 99% AdobeRGB
    • 14-Bit lookup table

    Nachteile

    • Kein 4K
    • Kleiner Bildschirm

    Der BenQ SW2700PT Monitor ist ein vergleichsweise günstiger Monitor, wenn man bedenkt, dass er akkuratere Farben als größere Monitore in der Bildbearbeitung darstellen kann. Außerdem ist er recht klein und trotzdem kompetent in der Farbwiedergabe, was in manchen Arbeitsumgebungen zum Vorteil werden kann (selbst wenn oben steht, dass seine Größe ein Nachteil ist). Dadurch ist er aktuell einer der Besten Monitore in seiner Preisklasse.

    Mit seiner Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln, 14-bit lookup table und 99% AdobeRGB Abdeckung, ist er genau so gut, wie andere Monitore, die das Doppelte kosten. Darüber hinaus erhält man beim Kauf vom Hersteller einen Hardware Support sowie eine Hood, welche bei anderen Monitoren extra zusätzlich erworben werden müssen.

    Auch, wenn der BenQ SW2700PT nicht über 4K verfügt, ist die seine Bildqualität sehr gut um seine Fotos zu bearbeiten. Er ist der perfekte Monitor, wenn man auf 4K verzichten kann und nach einem fairen Preisleistungsverhältnis für professionelles Equipment sucht.
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  2. ASUS ProArt PA329Q*

    Großartiger all-round Monitor für die Bildbeabeitung (wenn man etwas mehr Budget hat)

    • Bildschirmgröße: 32 Zoll
    • Auflösung: 3840 x 2160 Pixel
    • Bildfrequenz: 60 Hz
    • Display-Technologie: IPS
    • Eingänge: 1 x DisplayPort, 4 x HDMI, 1x Mini-DisplayPort, 3 x USB 3.0

    Vorteile

    • Viele Eingänge
    • Nützlicher Joystick für OSD Navigation

    Nachteile

    • Kein USB-C Anschluss

    Der 32 Zoll große ASUS PA329Q ist ein 4K fähiger Monitor zu einem fairen Preis. In der Preisleistungsklasse ist er größer als der Wettbewerb, bei gleich guter Ausstattung. Wenn man sich darauf seine Fotos anschaut, dan sieht man wohin das Geld wandert. Durch seine Rec.709, sRGB und AdobeRGB (99,5%) Abdeckung sehen die Fotos extrem gut aus.

    Darüber hinaus verfügt dieser Monitor über eine echt 10-bit Farbwiedergabe (im Gegensatz zu zu günstigeren 8-bit Monitoren, die 10-bit lediglich simulieren) mit 14-bit lookup table. Was die Ausstattung angeht, hat dieser ASUS Monitor eine Menge zu bieten. Drunter viele Anschlüsse und eine Möglichkeit zum Drehen und Neigen um den Betrachtungswinkel anzupassen. 

Das Beste ist jedoch der Joystick, mit dem man durch die einzelnen Menüs und color Presets wechseln sowie durch Einstellungen wie Helligkeit, Gamma und Kontrast wechseln kann.
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  3. Eizo ColorEdge CG319X*

    Der Beste Monitor für die Bildbearbeitung bei Professioneller Arbeit

    • Bildschirmgröße: 31,1 Zoll
    • Auflösung: 4096 x 2160 Pixel
    • Bildfrequenz: 60 Hz
    • Display-Technologie: IPS
    • Eingänge: 2 x DisplayPort, 2 x HDMI, 3 x USB 3.0

    Vorteile

    • Beste Bildqualität
    • High-End Ausstattung und ultimative Farbgenauigkeit

    Nachteile

    • Sehr teuer
    • Einige Ausstattungsmerkmal überflüssig für Hobby-User

    Eizo ist dafür bekannt die Besten Monitore für Bildbearbeitung zu haben. Es ist der ultimative Hersteller für professionelle Ausrüstung im Bereich der Bildbearbeitungsmonitore. Sobald man zum ersten Mal gesehen hat, was ein Eizo leistet, weiß man direkt wieso sie die so einen guten Ruf haben. Klarheit, Farbgenenauigkeit und Helligkeit sind ungeschlagen. Aber auch der Preis ist dementsprechend hoch. Deswegen kosten Manche Modelle auch mehr als ein kompletter PC.

    Die neueste Version des Eizo Flaggschiffs ist der ColorEdge CG319X und wartet mit einem 24-bit lookup, 10-bit colour depth, 99% AdobeRGB Abdeckung, Rec.709 und und 98% DCI-P3 auf. Außerdem verfügt er über 4K und ist DCI 4K konform, was bei einigen professionellen Studios der Standard ist.

    Zusätzlich ist in diesem Monitor eine eigenen Hardware zur Farbkalibrierung verbaut, welche sich bei jedem Neustart erneut einschaltet und den Monitor kalibriert. So ist eine perfekte Farbwiedergabe sicher und ein externes Kolorimeter wird obsolet.

    Die neue Generation verfügt zudem über einige HDR Features, die nur in sehr kostspieligen Produktionen von Studios und High-End Freelancer eine Rolle spielen.

    Obwohl die meisten meiner Leser aufgrund des Preises wahrscheinlich schon beim nächsten Monitor sind, sollte man trotzdem Bedenken, dass nicht nur ein Profi mit diesem Monitor das perfekte Equipment für eine perfekte Nachbearbeitung und anschließendem Druck hat. Mehr geht nicht.
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  4. Dell UltraSharp U2518D*

    Herausragende Bildqualität für den kleinen Geldbeutel

    • Bildschirmgröße: 25 Zoll
    • Auflösung: 2560 x 1440 Pixel
    • Bildfrequenz: 60 Hz
    • Display-Technologie: IPS
    • Eingänge: 2 x DisplayPort, 1 x HDMI, 1 x Mini-DP, 2 x USB 3.0

    Vorteile

    • Komplette sRGB Abdeckung

    Nachteile

    • Kleiner Bildschirm für große Auflösung

    Wenn Du nach einem soliden und günstigen Monitor suchst, der deine Bildbearbeitung auf das nächste Level bringt, dann ist der Dell UltraSharp U2518D die richtige Wahl für dich. Für etwa 300 € bekommst Du komplette sRGB Abdeckung mit IPS Display und akkuraten Farben.

    Die Kontrastwerte liegen bei 1000:1 und sind in seiner Preisklasse außergewöhnlich selten zu finden. Dadurch wird jedoch erst eine richtig klare Bildwiedergabe erreicht. Außerdem ist er mit seiner response time von 5ms ebenfalls für gaming geeignet. Ein günstiger all-round Monitor für Bildbearbeitung, Zocken und Arbeiten. Was will man mehr?
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  5. Viewsonic VP3881*

    Der Beste ultra-wide Monitor für Bildbearbeitung

    • Bildschirmgröße: 38 Zoll
    • Auflösung: 3840 x 1600
    • Bildfrequenz: 60 Hz
    • Display-Technologie: IPS
    • Eingänge: 1 x DisplayPort, 1 x HDMI, 1 x USB 3.0, 1 x USB-C

    Vorteile

    • Viel Platz auf dem Desktop
    • Umfangreiche Farboptionen

    Nachteile

    • Bilddarstellung nicht die erste Wahl
    • Kein 4 möglich (nicht ganz)

    Der ultra-wide Formfaktor des Viewsonic ist besonders zum Zocken, aber auch für die Bildbearbeitung, Grafikdesign und Videoschnitt geeignet. Durch den vielen Platz, den der Monitor einen beschert hat man einen sehr guten Überblick bei der Arbeit. Diesen Monitor auf dem Schreibtisch zu haben, ist wie zwei kleine Monitore nebeneinander laufen zu lassen. Nur, ohne die lästigen Streben in der Mitte. Wenn Du mehr als nur Bildbearbeitung machst und genug Platz auf deinem Schreibtisch hast, dann ist das hier der richtige Monitor für dich.

    Die Bildqualität ist jedoch nicht auf dem Spitzenniveau wie die andere Auswahl in meiner Liste. Dennoch verfügt dieser Monitor über eine 100% sRGB und eine etwas weniger gute AdobeRGB Abdeckung. Die 10-bit sind jedoch in Wirklichkeit nur 8-bit und werden künstlich hochgerechnet. Was die Ultra-wide Monitore angeht, ist der Viewsonic VP3881 jedoch der Spitzenreiter.
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  6. Acer ProDesigner PE320QK*

    Ein Monitor für Fotografen, der auch zum Zocken geeignet ist

    • Bildschirmgröße: 31,5 Zoll
    • Auflösung: 3840 x 2160
    • Bildfrequenz: 60 Hz
    • Display-Technologie: IPS
    • Eingänge: 1 x DisplayPort, 2 x HDMI, 1x D-Sub, 2 x USB 3.0, 1 x USB-C

    Vorteile

    • Gaming features und gut für Bildbearbeitung
    • Gute Bilddarstellung in allen Bereichen

    Nachteile

    • Etwas kostenintensiver als andere 4K Monitore in dieser Größe
    • DCI-P3 Abdeckung etwas geringer

    Acers 31,5 Zoll großer Monitor mit 4K Auflösung und korrekter Farbwiedergabe ist gemacht für Bildbearbeiter und Grafiker, die auf professionellem Niveau arbeiten. Im Lieferumfang enthalten ist eine Hood um Umgebungslicht abzuschotten, um einer eventuell falschen Auffassung der Farben entgegenzuwirken. Außerdem verfügt er über 10-bit colour, deckt 100% Rec.709 und 90% DCI-P3 ab.

    Im Gegensatz zu anderen Monitoren für Bildbearbeitung wartet dieser mit zusätzlichen gaming features auf. So gehören hier eine 4ms response time und ein paar nette gaming Presets sowie Menüs und FreeSync zur Grundausstattung (funktioniert nur mit AMD Grafikkarten). Wenn Du ein Gamer und Fotograf bist, dann könnte dich der PE320QK eventuell in Versuchung führen.
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Schlusswort

Das waren meine Empfehlungen. Ich hoffe, dass ich dir damit helfen konnte, denn den richtigen Monitor für die Bildbearbeitung zu finden ist nicht unbedingt einfach. Besonders, wenn man keine Ahnung hat und selbst alles nachlesen muss (so ging es mir nämlich).

 Falls Du außerdem einen PC für Bildbearbeitung suchst, dann schaue lies meinen Artikel dazu.

Das schöne am bloggen ist, dass man sein Wissen, dass man sich als Fotograf sowieso aneignen muss, direkt weitergeben kann. Deswegen freue ich mich über jeden neuen Artikel um mein Wissen aufzufrischen und im besten Fall zu vertiefen. Lass mich in den Kommentaren wissen ob ich dir helfen konnte und welchen der Monitore Du in Betracht ziehst. Außerdem abonniere meine Newsletter, wenn Du in Zukunft mehr von mir lesen möchtest. Danke nochmal fürs lesen und hoffentlich bis bald!

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