Das Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G Objektiv ist ein klasse Einsteigerobjektiv. Es ist günstig und liefert für bestimme Aufnahmebereiche eine hervorragende Bildqualität. Dennoch ist nicht alles Gold was glänzt und so hat auch das 35mm DX seine Schwächen, die ich nach zwei Jahren genaue kennengelernt habe. Lies weiter und erfahre wofür das 35mm von Nikon besonders gut geeignet ist und ob es dir und deinen Anforderungen gerecht werden kann.

Test Nikon Nikkor 35mm 1 18G Erfahrungen
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Ein Schnapper für Anfänger

Nachdem ich dieses Objektiv von einem guten Freund, wegen seines Systemwechsels, nahezu neu abgekauft habe, konnte ich nun auch mit meine DX-Kamera (Nikon D5200) ins Gefühl eines 50mm Objektives kommen.

Das ist so, weil durch den Sensor des DX Formats der Aufnahmebereich kleiner ist (Beispielsweise Nikon D5100 – D5500). So bekommt man mit dem 35mm DX Objektiv, auf einer DX Kamera den selben Bildausschnitt, wie mit einem 50mm FX Objektiv auf einer Kamera mit FX Sensorformat (Vollformat wie Beispielsweise Nikon D750, D810 oder D5).

Man kann also mit diesem 35mm in den Genuss der Optik eines normalen 50mm Objektives auf seiner Einsteigerkamera kommen. Wenn dich das ein wenig irritiert, dann lies bitte meinen Artikel über Sensorformate.

Den Artikel dazu findest Du hier: Vollformat vs. Crop

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Natürliches Aufnahmefeld

Das Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G Objektiv nimmt Fotos auf, welche aufgrund seiner Brennweite dem Blickfeld unseres menschlichen Auges sehr nahe kommt. Man spricht deswegen oft von einer natürlichen Brennweite.

Unterschiedliche Brennweiten haben klassicherweise verschiedene Einsatzzwecke. Das sind allerdings nur Empfehlungen und dir als Fotograf steht es natürlich frei dein Bild so zu gestalten wie du möchtest.

Festbrennweite als Stilmittel

Darüber hinaus konnte ich mit dem 35mm von Nikon eine schnelle Weiterentwicklung meines eigenen Stils erleben. Dadurch, dass ich kein Zoom Objektiv verwendete, sondern eine Nikon Festbrennweite, musste ich mich mehr bewegen. Außerdem sah jedes Bild irgendwie gleich aus. Damit meine ich nicht gleich schlecht, sondern eher gleich gut. Man konnte als Bildbetrachter langsam erkennen, dass ich dieses Fotos geschossen habe. Einfach aus dem Grund, dass sich diese feste Brennweite niemals verändert hatte.

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Stärken des Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G

Die Stärken dieses Objektivs zeigen sich bereits nach einigen Shootings in verschiedenen Aufnahmebereichen und Situationen. Es eignet sich wunderbar für Portraits. Auch, wenn es nicht Nikons knackigste Linse ist und das 50mm 1:1,8G deutlich schärfere Ergebnisse produziert.

Weiterhin kann man es wunderbar für Lifestyle-Aufnahmen verwenden. Wenn man beispielsweise draußen mit seiner Freundin, Kindern oder Freunden am fotografieren ist.

Es überzeugt besonders durch seine Lichtstärke. Man kann damit gut in geschlossenen Räumen und Hallen fotografieren. Selbst Veranstaltungen sind mit dem 35mm gut abzulichten, da der Fokus erfahrungsgemäß schnell gefunden wird.

Außerdem ist es besonders leicht, sodass auch ein längeres Tragen im Vergleich zu einem 70-200mm f/2.8 von Nikon einfacher möglich ist.

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Schwächen des Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G

Überall wo Licht scheint, findet sich auch Schatten. So hat auch dieses 35mm Objektiv seine Schattenseiten. Diese sind oft lila und tragen den Namen chromatische Aberration. Das ist, wenn aufgrund eines Abbildungsfehlers des Objektivs Farbverschiebungen auf dem Bild entstehen. Beim unserem Objektiv zeigt sich das mit lilanen Rändern, welche sich in meinem Fall wiederholt bei Blättern einschleichen.

Einen Teil davon kann man in der Nachbearbeitung mit Lightroom oder Photoshop entfernen. Allerdings sollte ein Bild bereits fertig aus der Kamera kommen. Die Nachbearbeitung ist lediglich das i-Tüpfelchen, denn mit einem schlecht aufgenommenen Bild lässt sich wesentlich weniger machen als mit einem technisch einwandfreien Bild.

Beurteilung nach zwei Jahren Verwendung

Nach zwei Jahren Benutzung kann ich nun eine realistische Einschätzung abgeben. Ich habe es häufig auf Hochzeiten mit dabei gehabt und viele wunderschöne Momente damit festhalten können. Außerdem habe ich damit des öfteren versucht gute Porträts hinzubekommen.

Allerdings kam es niemals an das 50mm 1:1,8G heran, sodass ich bei Porträts die Linse gewechselt habe.
 Für Veranstaltungen wo man nicht mit dem 50mm arbeiten kann, eignet sich das 35mm besser. Wer jedoch das Budget zur Verfügung hat, dem rate ich das 35mm zu überspringen und sich direkt das 24mm 1:1,8G von Nikon zu kaufen. Es ist eines der schärfsten Objektive im Sortiment von Nikon und jeden Cent wert.

Fazit

So empfehle ich jedem Anfänger mit schmalen Budget das Nikkkor 35mm 1:1,8G DX für die Verwendung Events,- Porträt,- Lifestyle- und Reportage-Fotografie.

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