Wie fotografiere ich richtig? 3 Tipps für 99% bessere Fotos

Wenn man anfängt zu fotografieren kann einen das ganz schön überfordern. Damals dachte ich mir: „Mit einer guten Kamera werden meine Fotos besser!“. Doch das ist ein Irrglaube. Wenn Du dich also fragst: „Wie fotografiere ich richtig?“, dann findet Du hier 3 Tipps, wie deine Fotos 99% besser werden.

1. Einfach fotografieren lernen

Es kann einfach sein, muss es aber nicht. Manche empfinden es nicht als einfach, sondern als Mühselig fotografieren zu lernen. Dann fehlt auch noch eine Location, ein Model, die Berge oder das Meer. Irgendetwas ist immer.

Man muss das Beste aus dem machen was man hat. Angefangen mit dem beherrschen der Kamera. Wenn Du nämlich richtig fotografieren lernen möchtest, wirst Du nicht darum herum kommen, deine Kamera im M Modus zu verwenden. Zumindest in der Anfangszeit.

Egal ob DSLR oder Spiegellose Systemkamera. Jede Kamera verfügt über den M Modus. Damals, noch zu analog Zeiten konnte man nur so fotografieren, und auch, wenn es heutzutage die coolsten Modi gibt, benötigt man den M Modus immer dann, wenn die gemachten Fotos nicht so aussehen, wie sie eigentlich sollten.

Deswegen mein Tipp an dich ist, dass Du unbedingt im M Modus fotografieren solltest.

M-Modus der Kamera

  • Blende
  • ISO
  • Belichtungszeit

Diese drei Einstellungsmöglichkeiten sind maßgebend für ein gutes Ergebnis. Wenn deine Kameraeinstellungen stimmen, hast Du bereits zu 33% ein vorzeigbares Bild ausgenommen.

2. Licht verstehen

Gutes Licht machen deine Fotos noch ein Mal um 33% besser. Es ist so wichtig gutes Licht zu haben, denn sonst sieht das Bild einfach schlecht aus. Selbst, wenn Die Kameraeinstellungen stimmen. Doch was ist gutes Licht denn überhaupt?

Darüber könnte ich ewig schreiben, doch da Du noch ein Anfänger bist, gebe ich dir erstmal nur kleine, wichtige Bausteine. Du musst kein Doktor der Fotografie werden, sondern willst richtig fotografieren lernen. Deswegen geht es um Grundlagen.

Gutes Licht zum fotografieren

  • ausreichend hell, sodass dein Sensor kein ISO Rauschen verursacht
  • weich, damit es keine harten Kontraste oder harte Schatten gibt
  • warm, weil die Haut dann in den besten und natürlichsten Farbe scheint

Selbstverständlich kann man für seine Fotos auch harte Kontraste verwenden, ein Blitzgerät, oder kaltes Licht bevorzugen. Ich denke aber, dass Du als Anfänger lieber erstmal Licht erkennen solltest und wie man am besten damit arbeitet. Kreativ experimentieren funktioniert besser, wenn man die Grundlagen mit natürlichem Licht beherrscht.

Die beste Zeit zum Fotografieren ist für dich also 1-2 Stunden vor dem Sonnenuntergang, im offenen Schatten. Probiere es einfach mal aus. Egal ob Portrait oder Landschaft. Deine Fotos werden alleine durch dieses Licht um 33% besser.

3. Komposition

Die Bildzusammensetzung (Komposition) sind die letzten 33% auf die Du achten musst, wenn Du richtig fotografieren lernen willst.

Egal ob abgeschnittenen Köpfe, Füße oder Arme. So etwas tut weh. Also tue es deinen Modellen auch nicht mit deiner Kamera an, irgendwelche Körperteile anzuschneiden.

Grundlagen der Bildkomposition

  • Die drittel Regel
  • Kontraste zwischen zu hell und zu dunkel im Vorder- und Hintergrund vermeiden
  • Auf Ablenkungsfreie Hintergründe achten (Alles was nicht ins Bild gehört muss weg)
  • Auf den Bildausschnitt achten (Keine Körperteile abschneiden)

Wenn Du diese paar Punkte eine Weile befolgst, dann hast Du die Grundlagen der Komposition erstmal einmal verstanden und kannst auch anfangen zu experimentieren. Diese vier Punkte oben sind jedoch gute, kleine Regeln, die dich nicht überfordern sollten.

Dennoch garantiere ich dir, dass deine Fotos dadurch anfangs viel besser werden. Probiere es einfach aus, indem Du dir eine kleine Liste zusammenschreibst worauf Du achten musst, und fang an zu üben.

Noch bessere Fotos machen

Moment mal, wirst Du jetzt vielleicht denken. Geht da nicht noch ein Prozent mehr?

Na klar geht das, doch den restlichen Prozent bekommt man aber nicht so einfach geschenkt!

Schau dich doch mal im Internet um, wieviele wahnsinnig gute Hobbyfotografen ihre Fotos posten. Ich bin immer wieder überrascht wie verdammt gut deren Fotos sein können. Dabei verdienen sie im Gegensatz zu mir kein Geld und machen teilweise trotzdem bessere Fotos.

Doch hier sind wir wieder bei den restlichen 1%. Es geht halt nicht um Technisch korrekte Fotos mit gutem Licht. Ein Fotos muss etwas transportieren. Entweder muss es Emotionen wecken oder so steif sein, dass man sich darüber nur wundern kann und anfängt nachzudenken. Was will mir der Fotograf damit bloß sagen?

Nun, wenn Du die Grundlagen drauf hast, dann solltet Du dich auch langsam fragen: Was will ich mit meinen Fotos eigentlich sagen?

Wie lautet denn deine Botschaft die Du mit deinen Fotos vermitteln möchtest?

Fazit

Im Grunde genommen ist es einfach richtig fotografieren zu lernen. Man muss die Kamera beherrschen, auf das Licht achten und die Grundlagen der Komposition drauf haben. Wenn mir das jemand damals exakt so gesagt hätte, dann wäre ich heute schon weiter. Doch den langen Weg zu guten Fotos möchte ich nicht missen. Ich hatte doch sehr viel Spaß dabei und hoffe du wirst genau so viel Freunde daran haben richtig fotografieren zu lernen.

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Außerdem: Wenn Du richtig fotografieren lernen willst und dich meine Art das zu vermitteln anspricht, dann trage dich in meinen Newsletter ein. Ich arbeite gerade an einem Kurs. Wenn er online ist schreibe ich dir gerne eine Mail und Du kannst ihn dir anschauen.

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