LinkedIn-Profilbild: Was 2026 wirklich wirkt

Kreis-Crop, Banner, Ausdruck und die Checkliste — damit Dein Foto auf LinkedIn Vertrauen aufbaut, nicht nur „irgendwie professionell“ aussieht.

LinkedIn-Profilbild — professionelles Business-Headshot für LinkedIn 2026
Martin Kleinheinz
Autor
Martin Kleinheinz
Businessfotograf · Hannover · PicVibe Mitentwickler
Aktualisiert
30. Juli 2026

Dein LinkedIn-Profilbild ist kein Schmuckstück — es ist der erste Vertrauens-Check, bevor jemand Deinen Titel, Deine Posts oder Deine Website liest. Als Businessfotograf in Hannover sehe ich dasselbe Muster immer wieder: gute Leute, aber ein Crop, der im Kreis die Schultern abschneidet, ein Banner mit Text in der Dead Zone, oder ein Ausdruck, der „steif“ wirkt statt „ansprechbar“. Wenn Du ein professionelles Business-Headshot willst, startet das unter Businessfotografie.

Dieser Artikel ist der LinkedIn-Deep-Dive aus meiner Arbeit mit Solo-Headshots und Teamserien: Specs, Kreis-Crop, Banner, Ausdruck, Branchen-Codes, Fehler, DIY vs. Profi, HR-Briefing und KI. Fensterlicht-Schrittfolge, Smartphone-Workflow und Multi-Plattform bleiben bei Profilbild erstellen — hier geht es um das, was auf LinkedIn 2026 konkret zählt.

Outfit: Kleidung für Businessfotos. Team-Prep: Mitarbeiterfotos vorbereiten. Budget: Was kostet Businessfotografie. Fremdwahrnehmung testen: PicVibe — offen: von mir mitentwickelt.

00
Start

Warum LinkedIn-Foto 2026 mehr ist als Portrait

LinkedIn ist 2026 nicht mehr nur Jobbörse. Es ist Vertriebskanal, Recruiting-Fläche, Thought-Leadership und oft die erste Google-Suche nach Deinem Namen. Das Profilbild entscheidet in Bruchteilen, ob jemand weiterklickt — oder weiter scrollt. Ein „irgendwie professionelles“ Selfie reicht oft technisch. Es baut selten das Vertrauen auf, das Du für Anfragen, Introductions und Hiring brauchst.

Meine Faustregel aus Headshot- und Team-Shootings: Das LinkedIn-Bild muss Dich erkennen lassen und gleichzeitig sagen: Mit der Person kann man arbeiten. Nicht Hochglanz-Magazin, nicht Urlaubsschnappschuss.

Martin Kleinheinz, Businessfotograf Hannover

LinkedIn kommuniziert seit Jahren: Profile mit Foto bekommen deutlich mehr Aufmerksamkeit als Profile ohne. Oft zitiert wird bis zu 21× mehr Profilaufrufe — das ist der Vergleich mit Bild vs. ohne Bild (LinkedIn-Eigenangaben / Marketing-Kommunikation), nicht „Profi-Studio vs. Smartphone“. Parallel kursieren ältere oder anders gerundete Angaben — etwa rund 14×. Beide Größenordnungen sind Orientierung, keine Conversion-Garantie und kein Beweis für eine Qualitätsstufe. Die Qualitätsfrage kommt danach: Crop, Ausdruck, Aktualität.

Für Solo & Freelancer
Specs, Kreis-Crop und Ausdruck zuerst — Abschnitte 01–04, dann Checkliste in 11.
Für HR & Marketing
Einheitliche Team-Headshots auf LinkedIn — Abschnitt 09 plus Prep-Cluster.
Für Führung & Vertrieb
Vertrauen schlägt Pose. Buchung und Setup: Businessfotografie — offen: mein Angebot in Hannover.
01
Technik

Was LinkedIn offiziell will

LinkedIn akzeptiert Profilbilder in einem weiten Rahmen — und zeigt sie trotzdem winzig. Deshalb zählt nicht nur „Upload erlaubt“, sondern „als Thumbnail und im Kreis noch erkennbar“.

ParameterOffizielle / dokumentierte AngabePraxis-Empfehlung 2026
DateiformatJPG oder PNGJPG für Fotos; PNG nur bei harter Grafik nötig
Dateigrößemax. ca. 8 MBUnter 2 MB reicht meist — Qualität bleibt, Upload ist flotter
Auflösung400–7680 px (Seitenlänge)Quadratisch 800–1000 px als Sweet Spot für Schärfe und Dateigröße
SeitenverhältnisQuadrat empfohlen1:1 exportieren — LinkedIn schneidet zum Kreis
Gesicht im Frameklar erkennbarGesicht ca. 60 % der Bildhöhe; Augen im oberen Drittel

Offizielle Bandbreite vs. Praxis — LinkedIn akzeptiert viel; der Kreis-Crop verzeiht wenig.

Unter 400 px wird es unscharf und pixelig. Über 1000–2000 px bringt selten sichtbaren Gewinn im Feed — nur größere Dateien. Für Retina-Displays und Zoom auf dem Profil reicht der 800–1000-px-Quadrat-Export in guter JPEG-Qualität (Qualität ~85–90).

Vergleich: LinkedIn-Profilbild als großes Portrait vs. winziges Thumbnail und Kreis-Crop
Was im Studio groß wirkt, muss als Thumbnail und Kreis noch funktionieren — Erkennbarkeit zuerst
02
Crop

Der Kreis-Crop

LinkedIn zeigt Dein Profilbild als Kreis. Was Du im Upload-Fenster als Quadrat siehst, wird an den Ecken abgeschnitten. Schultern, Haare und Logos am Rand verschwinden — und oft genau die Teile, die „Profession“ signalisieren sollten.

Infografik: LinkedIn Kreis-Crop — Gesicht ca. 60 Prozent, 10 Prozent Rand, sichere Zone
Sichere Zone im Kreis: Gesicht dominant, Randpuffer ~10 %, nichts Wichtiges in den Ecken
Gesicht ~60 %
Kopf und Hals füllen den Großteil des Kreises. Zu weit weg: Du wirkst verloren. Zu nah: Stirn und Kinn werden beschnitten.
~10 % Randpuffer
Lass um den Kopf herum Luft. Der Kreis frisst den Rand — ohne Puffer wirken Haare und Ohren abgeschnitten.
Augen oben
Augen liegen typischerweise im oberen Drittel des Kreises. So bleibt Raum für Kinn und Schulteransatz — ohne dass der Kopf „nach unten rutscht“.
Keine Text am Rand
Firmenname, Zertifikat-Badge oder Hashtag im Bild? Im Kreis oft weg oder unleserlich. Text gehört in Headline und About — nicht ins Foto.

Praktisch: Exportiere ein quadratisches Master (z. B. 1000×1000), zentriere das Gesicht, prüfe den Kreis-Preview in LinkedIn vor dem Speichern. Viele Tools (auch Lightroom/Phone) haben einen Kreis-Overlay — nutze ihn.

03
Layout

Profilbild vs. Banner

Profilbild und Banner sind ein Duo. Das Foto sagt „wer Du bist“, das Banner sagt „wohin Du gehörst“ — Branche, Marke, Location, Angebot. Wer nur das Foto optimiert und das Banner leer oder zugetextet lässt, verschenkt die halbe Fläche.

ElementEmpfohlene GrößeAufgabe
ProfilbildQuadrat 800–1000 px → KreisErkennbarkeit, Vertrauen, Kompetenz
Banner / Hintergrund1584 × 396 px (klassische Desktop-Empfehlung)Marke, Kontext, visuelle Ruhe — kein zweites Portrait

Profilbild = Gesicht. Banner = Bühne. Nicht beides mit demselben Selfie füllen.

LinkedIn-Banner 1584×396 mit Safe Zone und Dead Zone unten links durch Profilbild-Overlay
Banner 1584×396: wichtige Inhalte aus der Dead Zone unten links heraushalten — dort liegt das Profilbild

Dead Zone unten links: Auf dem Desktop überlagert das kreisförmige Profilbild den Banner. Alles, was Du dort platzierst — Logo, Claim, Telefonnummer — wird verdeckt oder unleserlich. Halte die kritische Zone frei; setze Text und Grafik eher rechts und oben. Auf Mobile verschiebt sich das Layout — trotzdem: keine wichtigen Infos in die untere linke Ecke.

  • Banner: ruhiges Foto (Workspace, Stadt, abstrakte Markenfläche) oder dezentes Branding
  • Kein zweites Gesicht neben dem Profilbild — wirkt doppelt und unruhig
  • Weniger Text: ein Claim oder Standort reicht; Paragraphen gehören ins About
  • Farben an Marke und Outfit im Profilbild anlehnen — nicht Neon gegen Navy
04
Wirkung

Ausdruck & Vertrauen

Technik ohne Ausdruck ist nur Datei. Auf LinkedIn suchen Menschen nach Signalen: Ansprechbarkeit, Kompetenz, Seriosität. Am Set merke ich oft: Die Kamera ist egal — der Mikro-Ausdruck entscheidet, ob das Bild „ansprechbar“ oder „Passfoto-steif“ wirkt.

Orientierung aus PhotoFeeler-Auswertungen (Crowdsourcing zu Profilbildern — keine eigene Erhebung von mir, keine erfundenen Prozentzahlen): Ein Lächeln mit sichtbaren Zähnen steigert typischerweise die wahrgenommene Likability (Sympathie). Ein sehr lautes / lachendes Lächeln kann hingegen die wahrgenommene Kompetenz drücken — je nach Kontext und Branche. Das ist Studien-Richtung, kein Naturgesetz: Teste zwei Varianten (dezentes Zähnelächeln vs. ruhiger, freundlicher Mundschluss) und wähle nach Zielrolle.

Augen zuerst
Echtes Lächeln erreicht die Augen. Nur der Mund hochgezogen wirkt oft gestellt. Kurz an etwas Angenehmes denken, bevor der Auslöser klickt — denselben Cue nutze ich im Studio.
Blick in die Linse
Auf LinkedIn ist direkter Blick der Default. Seitenblick wirkt auf Dating besser — hier eher ausweichend.
Schultern entspannt
Hochgezogene Schultern und vorgestreckter Hals signalisieren Anspannung. Ein Level „Kundengespräch“, nicht „Passfoto-Steifheit“.
Validieren statt raten
Freunde sind zu nett. Anonymes Feedback — z. B. über PicVibe — zeigt, welches Bild bei Fremden ankommt. Offen: Ich habe PicVibe mitentwickelt; die Empfehlung ist gekennzeichnet, keine Pflicht.
05
Setup kurz

Hintergrund & Licht (kurz)

Für LinkedIn reicht ein Kurzcheck — kein zweites DIY-Handbuch. Was im Kreis und als Thumbnail zählt: Gesicht hell genug, Hintergrund ruhig genug, kein Chaos hinter dem Kopf. Weiches Licht von vorn/seitlich schlägt hartes Overhead; der Rest der Setup-Schrittfolge liegt bei Profilbild erstellen.

  • Hintergrund: einfarbig, dezentes Büro-Bokeh oder Studio — nichts, was im Kreis mit dem Gesicht konkurriert
  • Kontrast: Gesicht klar vom Hintergrund getrennt (Thumbnail-Erkennbarkeit)
  • Keine Text, Logos oder Personen hinter Dir — im Kreis wirken sie wie Bildrauschen
  • Outfit: matt, ruhige Farbe — Deep-Dive: Kleidung für Businessfotos

Für Teamtage die Prep parallel: Mitarbeiterfotos vorbereiten.

06
Deutschland

Branchen-Codes DE

Specs und Crop sind universell — der Ausdruck und das Outfit nicht. In Deutschland liegt LinkedIn oft zwischen zwei Kulturen: dem klassischen Bewerbungsfoto (sehr formal, heller Hintergrund, fast Passfoto-Logik) und dem internationalen LinkedIn-Stil (wärmer, brandnäher, etwas mehr Persönlichkeit). Du musst nicht das steifste Bewerbungsbild hochladen — aber auch nicht das Festival-Selfie.

KontextTendenz DELinkedIn-Empfehlung
Bewerbungsfoto (klassisch)Sehr formal, hell, wenig LächelnFür viele Rollen zu steif — LinkedIn verträgt mehr Wärme
Kanzlei / Steuer / MedizinSeriosität zuerstRuhiges Lächeln, klassisches Outfit, ruhiger Hintergrund
Beratung / FinanceKompetenz + AnsprechbarkeitZähnelächeln ok; Blazer/Navy oft Default
Tech / StartupLocker, aber nicht zufälligSmart Casual, klare Erkennbarkeit, Banner mit Marke
Handwerk / IndustrieEcht vor HochglanzArbeitsnahe Kleidung ok — Gesicht und Licht trotzdem professionell
Kreativ / AgenturMehr PersönlichkeitStil erlaubt — Kreis-Crop und Thumbnail trotzdem prüfen

Deutschland: LinkedIn darf wärmer sein als das klassische Bewerbungsfoto — ohne beliebig zu werden.

Faustregel: ein Level über Deinem Alltag, passend zur Branche. Was Du zu einem wichtigen Kundengespräch anziehen würdest, ist meist der Sweet Spot — siehe auch die Branchen-Matrix in Kleidung für Businessfotos. Für Anwälte, Notare und Steuerberater: Fotograf für Kanzleien.

07
Fehler

Häufigste LinkedIn-Fehler

Wenn Specs, Crop, Banner und Branchen-Code klar sind, scheitern die meisten Bilder trotzdem an denselben Mustern. Diese Liste kommt aus Briefings, Audits und Shootings in Hannover — gruppiert nach dem, was LinkedIn sichtbar bestraft.

Crop & Thumbnail
Kein Foto / Default-Silhouette; Kreis frisst den Kopf (zu wenig Randpuffer); Text/Logo im Profilbild; Sonnenbrille oder starker Schatten auf den Augen.
Banner & Layout
Banner-Text in der Dead Zone unten links; zweites Gesicht im Banner; Paragraphen statt eines Claims.
Kontext & Trust
Urlaub, Party, Gruppenfoto; Spiegel-Selfie im Bad; veraltetes Foto (10 Jahre jünger); Über-Retusche / Filter-Haut; anderes Gesicht als auf Website/Teamseite.
08
Entscheidung

DIY vs. Profi

Du kennst jetzt die LinkedIn-Kriterien. Die nächste Frage ist pragmatisch: Reicht Dein Setup — oder kostet DIY mehr Zeit und Unsicherheit als ein kurzes Headshot? Du brauchst nicht für jedes Update ein Studio. Du brauchst ein Bild, das im Kreis funktioniert und Vertrauen trägt.

Entscheidungsbaum: LinkedIn-Profilbild — DIY, Validierung oder Profi-Headshot
Von Zweck und Branche über DIY-Check bis zur Entscheidung Profi / Teamtag
DIY reicht oft, wenn …
gutes Licht, ruhiger Hintergrund, aktuelles Outfit, Kreis-Crop geprüft — und Du „nur“ ein solides Solo-Bild brauchst. Workflow: Profilbild erstellen.
Profi lohnt sich, wenn …
Vertrieb/Führung, Vertrauensbranche, Website + LinkedIn + Presskit aus einem Shoot, oder Du willst mehrere Crops und Ausdrücke ohne Selbstzweifel.
Teamtag, wenn …
HR einheitliche LinkedIn-Headshots für die Belegschaft braucht — siehe Abschnitt 09 und Mitarbeiterfotos vorbereiten.

Preisrahmen und Paketlogik: Was kostet Businessfotografie. Die oft zitierte 21×-Zahl gilt nur für mit Foto vs. ohne Foto — sie begründet weder Studiopreise noch „nur Profi wirkt“. Sie begründet: Hab ein klares, aktuelles Gesicht. Die Qualitätsstufe wählst Du nach Rolle und Risiko.

09
HR & Team

HR: einheitliche LinkedIn-Headshots

Wenn jede:r im Team ein anderes Licht, einen anderen Hintergrund und einen anderen Crop hat, wirkt das Unternehmen auf LinkedIn wie zufällig. Einheitlichkeit heißt nicht Uniform — sondern gleiche visuelle Sprache: ähnlicher Abstand, ähnliche Helligkeit, ähnliche Farbfamilie, gleicher Qualitätsstandard. Der Prozess (Timeline, Slots, Einwilligung) bleibt im Prep-Guide — hier nur das LinkedIn-Briefing.

Was ins LinkedIn-Briefing gehört

  • Zweck: LinkedIn + optional Website/Teamseite (gleiche Masterdatei, unterschiedliche Crops)
  • Stilrichtung: formal / smart casual; Farbfamilie (z. B. Navy–Anthrazit); Hintergrundvorgabe
  • Outfit-Link oder Kurzregeln — Deep-Dive: Kleidung für Businessfotos
  • Kreis-Crop-Hinweis: Gesicht ~60 %, Randpuffer, kein Text im Bild
  • Timeline, Slots, Einwilligung — Prozess: Mitarbeiterfotos vorbereiten
  • Lieferung: quadratisches Master + LinkedIn-Export (800–1000 px) + ggf. Banner-Vorlage 1584×396

Nach dem Shoot

Gib klare Upload-Anweisungen: welche Datei für LinkedIn, wann aktualisieren, ob Company-Page und Personal Profile dasselbe Bild nutzen. Catch-up für Nachzügler planen — sonst entstehen in drei Monaten wieder die alten Selfies neben den neuen Team-Headshots.

10
KI

KI-Headshots — Likeness & Trust

Neben DIY und Profi steht 2026 die dritte Option: KI-Headshots. Manche sehen verblüffend aus — und scheitern trotzdem an zwei Punkten: Likeness (erkennst Du Dich wirklich wieder?) und Trust, sobald klar wird, dass das Bild synthetisch ist.

Für LinkedIn gilt: Wenn Du jemanden triffst, der Dich vom Profil kennt, muss das Gesicht stimmen. Starke KI-Glättung, falsche Proportionen oder „zu perfekte“ Haut erzeugen oft den Uncanny-Valley-Effekt. Öffentliche Diskussionen und Umfragen — u. a. thematisiert im Umfeld von Ringover — deuten darauf hin: Wird ein KI-Headshot als solches offengelegt, sinkt das Vertrauen oft spürbar. Das ist Orientierung, keine eigene Studie von mir; ich nenne bewusst keine erfundenen Prozentzahlen.

  • Likeness prüfen: Würden Kolleg:innen Dich sofort erkennen?
  • Meeting-Realität: Passt das Bild zu Deinem realen Erscheinungsbild?
  • Branchenrisiko: In Recht, Medizin, Finance ist Authentizität oft teurer als ein günstiges KI-Paket
  • Transparenz: Wenn Du KI nutzt, sei Dir des Trust-Risikos bewusst — besonders bei Sales und Leadership
  • Alternative: echtes Foto + leichte Retusche schlägt oft „perfektes“ Fake — Arbeitsempfehlung aus Headshot-Praxis
11
Checkliste

Checkliste & nächste Schritte

Alles oben verdichtet: Hake ab, bevor Du speicherst. Fünf Minuten Check sparen Wochen mit dem falschen ersten Eindruck.

Solo — LinkedIn-Upload

  • ☐ Aktuelles Foto (erkennbar wie Du heute wirkst)
  • ☐ Quadrat-Export ca. 800–1000 px, JPG, unter 8 MB
  • ☐ Gesicht ~60 %, ~10 % Randpuffer — Kreis-Preview geprüft
  • ☐ Augen sichtbar, Blick zur Kamera, passendes Lächeln zur Rolle
  • ☐ Hintergrund ruhig, kein Chaos, kein Text im Bild
  • ☐ Outfit kameratauglich (matt, ruhig) — ggf. Kleidung-Guide
  • ☐ Banner 1584×396: Dead Zone unten links frei
  • ☐ Optional: Alternativen anonym validiert (PicVibe)

HR — Team auf LinkedIn

  • ☐ Stilrichtung und Zweck (LinkedIn / Website) geklärt
  • ☐ Briefing-Mail mit Outfit, Slot, Crop-Hinweis verschickt
  • ☐ Einwilligung & Nutzung intern geklärt (Prep-Guide)
  • ☐ Einheitliches Setup gebucht oder geplant
  • ☐ Lieferpaket: Master + LinkedIn-Quadrat + Banner-Vorgabe
  • ☐ Catch-up für Fehlende terminiert
  • ☐ Upload-Deadline und Reminder gesetzt
12
FAQ

Häufige Fragen zum LinkedIn-Profilbild

Welche Größe sollte mein LinkedIn-Profilbild haben?
Offiziell akzeptiert LinkedIn eine Bandbreite (ca. 400–7680 px Seitenlänge, ≤8 MB, JPG/PNG). In der Praxis: quadratisch 800–1000 px, Gesicht klar im Kreis. Größer bringt selten Mehrwert im Feed.
Stimmt die Zahl „21× mehr Profilaufrufe“?
Sie bezieht sich auf Profile mit Foto vs. ohne Foto (LinkedIn-Kommunikation) — nicht auf Studio vs. Selfie. Parallel kursieren ältere/anders gerundete Angaben (u. a. rund 14×). Beides ist Orientierung, keine Garantie. Qualität (Crop, Ausdruck, Aktualität) ist die zweite Frage.
Wie viel vom Gesicht soll im Kreis sichtbar sein?
Faustregel: Gesicht etwa 60 % der Bildhöhe, dazu ~10 % Randpuffer, damit Haare und Ohren nicht abgeschnitten werden. Im Upload den Kreis-Preview prüfen.
Welche Banner-Größe brauche ich?
Klassische Desktop-Empfehlung: 1584 × 396 px. Wichtige Inhalte aus der Dead Zone unten links halten — dort überlagert das Profilbild.
Soll ich auf LinkedIn lächeln?
Meist ja — freundlich und echt. PhotoFeeler-Orientierung (Crowdsourcing, keine erfundenen Prozente hier): Zähnelächeln kann Likability steigern; sehr lautes Lachen kann Kompetenz drücken. Wähle nach Branche und Rolle; im Zweifel zwei Varianten anonym testen.
Reicht ein Smartphone-Foto?
Oft ja, wenn Licht, Hintergrund und Kreis-Crop stimmen. Workflow: Profilbild erstellen. Für Führung, Vertrieb, Vertrauensbranchen oder Team-Serien lohnt sich Profi häufiger — Erfahrung aus Shootings, kein Absolutanspruch.
Wo ist der Unterschied zu „Profilbild erstellen“?
Dort: DIY multi-platform, Fensterlicht-Schrittfolge, allgemeine Prinzipien. Hier: LinkedIn-Specs, Kreis, Banner, DE-Branchen, HR-Briefing, KI-Trust. Beide Artikel ergänzen sich — sie ersetzen sich nicht.
Wie bekommen wir als Unternehmen einheitliche LinkedIn-Fotos?
Eine Stilrichtung, ein Setup, klare Briefing-Mail und Catch-up. Prep: Mitarbeiterfotos vorbereiten. Ablauf: Mitarbeiterportraits & Unternehmensfotos. Anfrage: Businessfotografie.
Sind KI-Headshots auf LinkedIn okay?
Technisch oft möglich — vertrauensseitig riskant, besonders wenn Likeness fehlt oder KI offengelegt wird. Diskussionen im Ringover-Umfeld nutze ich nur als Orientierung; ohne erfundene Prozentzahlen. Für öffentliche Rollen empfehle ich echte Fotos.
Bietest Du LinkedIn- und Business-Headshots in Hannover an?
Ja. Ich bin Businessfotograf in Hannover und habe PicVibe mitentwickelt. Details und Anfrage: Businessfotografie. Offen: Ich verdiene an Buchungen; der Guide oben bleibt die Praxis zu Crop, Banner und Ausdruck — unabhängig davon, ob Du buchst.
**Transparenz:** Ich biete [Businessfotografie in Hannover](/businessfotografie) an (Headshots, LinkedIn, Teamserien) und habe die App [PicVibe](/beste-kostenlose-foto-app) mitentwickelt, in der Profilbilder anonym bewertet werden. Beides erwähne ich offen — nicht versteckt. Du brauchst weder Buchung noch App, um nach diesem Guide ein brauchbares LinkedIn-Bild zu haben. Keine Marke hat diesen Artikel gesponsert; keine Fake-Affiliate-Produkte. Die oft zitierte **21×**-Angabe bezieht sich auf Profile **mit Foto vs. ohne** (LinkedIn-Kommunikation), nicht auf Studio vs. Selfie. PhotoFeeler (Ausdruck) und Ringover-Umfeld (KI-Trust) nutze ich nur als **Orientierung** — ohne erfundene Prozentzahlen. Stand: Juli 2026.
Nächster Schritt

LinkedIn-Bild geklärt — und professionell fotografiert?

Ich bin Businessfotograf in Hannover: Headshots, die im Kreis funktionieren, Serien für Website und LinkedIn, klare Crops und Ausdrücke. Schreib mir Rolle, Branche und ob Solo oder Team — ich brief Dich auch zu Banner und Outfit. Offen: Ich verdiene an der Buchung und habe PicVibe mitentwickelt; der LinkedIn-Guide oben bleibt derselbe Praxis-Standard — auch ohne Buchung oder App.

Weiter Lesen

Aus dem Journal.

Fotograf, Martin Fernando Mera Kleinheinz · Franz-Bork-Straße 21, 30163 Hannover · 0179 4085297