Im Wohnzimmer steht eine Softbox, der Hintergrund hängt schief, und Du fragst Dich: Rembrandt? Schirm? Noch ein Blitz von hinten? Die meisten Guides listen dann fünf „Setups“ — und Du kopierst Positionen, ohne zu verstehen, warum das Licht so wirkt.
Ich arbeite anders: System statt Rezeptkatalog. Erst das Lichtmuster im Gesicht (wo liegt der Schatten?), dann der Modifier (wie weich und wie eng?), dann Physik (Abstand, Höhe, Ratio, Feathering). Erst danach kommt Licht Nummer zwei und drei. Und ja: Blitz ist im Home-Studio oft pragmatischer als „nur LED“ — Ambient aus, Motiv an, fertig. Grundlagen dazu: Mit Blitz fotografieren.
Was Du hier bekommst: einen Default, den Du heute Abend aufbauen kannst, korrekte Begriffe (Key = Hauptlicht, Fill = Aufhellung — nicht vertauschen), klaren Softbox-vs.-Schirm-Entscheid und den Weg zu Weiß-, Grau- und Schwarz-Hintergründen. Pose und Direktion liegen in Portrait Posen; Kamera-Basics und allgemeine Portrait-Tipps in Portraitfotografie Tipps.












