Die ZV-E10 ist eine kleine Kamera ohne Sucher. Du klappst das Display zu Dir und sprichst, oder Du stellst sie auf den Tisch und zeigst etwas. Welches Glas dazu passt, hängt weniger am Namen als daran, wie weit die Kamera von Dir weg ist.
Der Sensor ist APS-C, größer als im Smartphone und kleiner als ein altes Kleinbild-Negativ. Dadurch sieht jedes Objektiv enger aus, als die Zahl auf dem Ring vermuten lässt, ungefähr um die Hälfte dazu. Ein 11mm fühlt sich an wie 16,5mm an einer großen Kamera. Ein 50mm für Vollformat wird an der ZV-E10 zu etwas wie 75mm. Plötzlich ist das „normale“ Glas ein Porträtglas.
Und die Kamera gleicht Dein Zittern nicht aus. Das tut nur ein Objektiv, das selbst einen Stabilisator hat, oder Du hältst ruhig, stellst sie ab, nimmst einen Griff. Ob die ZV-E10 2026 überhaupt noch die richtige Kamera ist, steht im Test. Akku, Karte, Ton und Griff habe ich extra aufgeschrieben: Sony ZV-E10 Zubehör.










