Lochkamera: optimaler Lochdurchmesser.
Ermittle den optimalen Lochdurchmesser für Deine Camera Obscura – wissenschaftlich präzise berechnet für maximale Bildschärfe.
Inklusive Beugungsanalyse, F-Zahl, Schärfeindex und Anpassung an verschiedene Lichtwellenlängen.
- ◆Camera Obscura
- ◆Beugungsanalyse
- ◆Mehrere Wellenlängen
- ◆Bauanleitung
Lochkamera Lochdurchmesser Rechner
Berechnen Sie den optimalen Lochdurchmesser für Ihre Lochkamera (Camera Obscura). Der Rechner ermittelt die ideale Lochgröße für maximale Bildschärfe basierend auf Abständen und Lichtwellenlänge.
m
Entfernung vom Loch zum fotografierten Objekt
cm
Abstand vom Loch zur Filmebene oder zum Sensor
Aktuelle Wellenlänge: 550 nm
Eine Lochkamera (Camera Obscura) ist die einfachste Form einer Kamera. Statt eines Objektivs wird das Bild durch ein kleines Loch auf Film oder Sensor projiziert.
Prinzip: Lichtstrahlen vom Motiv passieren das Loch und erzeugen ein umgekehrtes Abbild auf der gegenüberliegenden Seite.
Besonderheit: Theoretisch unendliche Schärfentiefe, aber durch Beugung begrenzte Auflösung. Der optimale Lochdurchmesser balanciert beide Effekte aus.
Optimaler Lochdurchmesser:
d = √((3.6 × λ × f) ÷ (1 + f/g))
d = Optimaler Durchmesser
λ = Lichtwellenlänge
f = Bildweite (Loch zu Film/Sensor)
g = Gegenstandsweite (Loch zu Motiv)
Die Formel basiert auf der Minimierung von Beugungsunschärfe und geometrischer Unschärfe.
Loch bohren: Verwenden Sie dünnes Metall (Aluminium-Folie, Messing-Blech) und bohren Sie von beiden Seiten, um Grate zu vermeiden.
Belichtungszeit: Lochkameras haben sehr hohe F-Zahlen. Rechnen Sie mit Belichtungszeiten von Sekunden bis Stunden.
Bildweite anpassen: Größere Bildweite = größere Bilder, aber auch längere Belichtungszeiten und größere optimale Lochdurchmesser.
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Die Lochkamera verstehen.
Die einfachste Kamera der Welt nutzt nur ein Loch und einen Raum – und liefert trotzdem Bilder, die mit der richtigen Lochgröße verblüffend scharf werden.
Ohne Linse, mit Loch.
Zwei konkurrierende Effekte.
Eine Formel, viele Variablen.
Die Standardformel für den optimalen Lochdurchmesser balanciert Beugung und Geometrie aus – und berücksichtigt sowohl Bild- als auch Gegenstandsweite.
- d = optimaler Durchmesser (mm)
- λ = Lichtwellenlänge (mm)
- f = Bildweite (mm)
- g = Gegenstandsweite (mm)
Die Formel basiert auf der Minimierung des Circle of Confusion durch Balance von Beugung und geometrischer Unschärfe.
Schritt für Schritt zur eigenen Lochkamera.
Mit ein paar einfachen Materialien wird aus einer Box ein optisches Instrument. Diese Anleitung führt Dich durch Material, Bohrung, Belichtung und Schärfe-Tuning.
Was Du brauchst.
- Lichtdichte Box oder Gehäuse
- Dünne Metallfolie (0.1 – 0.2 mm)
- Feine Nadel oder Laser
- Schwarzes Klebeband
- Lupe zur Kontrolle
Wie das Loch wird.
- Folie zwischen Holzblöcke spannen
- Von beiden Seiten vorsichtig bohren
- Grate mit feinem Schleifpapier entfernen
- Durchmesser mit Lupe kontrollieren
Lang statt blitzschnell.
Größere Box, größeres Bild.
Vier Faktoren.
Vier Bauformen im Überblick.
Vom Schuhkarton bis zur Raumkamera – jede Bauform hat ihren eigenen Charme und ihre Stärken.
Klassiker aus Karton oder Holz.
Digital mit Pinhole.
Ganze Zimmer als Kamera.
Einfach experimentieren.
Farben und optimale Durchmesser.
Verschiedene Wellenlängen brauchen leicht unterschiedliche Lochdurchmesser. Für panchromatische Filme oder digitale Sensoren ist Grün (550 nm) der beste Kompromiss.
Vier Hinweise für bessere Pinhole-Bilder.
Antworten auf typische Fragen.
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