Crop oder Vollformat? Vorteile und Nachteile von APS-C erklärt

Wenn man sich eine neue digitale Spiegelreflexkamera oder ein neues Objektiv kaufen möchte, sollte man den Unterschied zwischen einer APS-C (Crop) und einer Vollformatkamera verstehen. Hier sind die Unterschiede beschrieben und Du erfährst was das für Dich bedeutet.

DSLR Kameras verfügen über einen Sensor, welcher den herkömmlichen Film einer analogen Kamera ersetzt. Die Größe des Sensors bestimmt wie sich die Kamera verhält.

Damals war den meisten Menschen mit einer analogen Spiegelreflexkamera der 35mm Film geläufig. Wenn man diesen 35mm Film mit einer aktuellen Spiegelreflexkamera im Vollformat vergleicht, entspricht der Sensor in etwa der selben Größe wie ein 35mm Film.

Der Begriff 35 mm wurde durch die Größe des Films bestimmt. Der 35-mm-Film (auch Normalfilm, oder Kleinbildfilm genannt) war 35 mm breit und üblicherweise 1,6 Meter lang. So konnte man mit einer analogen Kleinbildkamera 36 Fotos aufnehmen.

Eine Vollformat-Kamera ist verfügt über einen Sensor mit  den Maßen 24 mm × 36 mm.

APS-C

APS-C bedeutet „Advanced Photo System type-C„. APS ist ein altes Filmformat, welches drei verschiedene Größen zur Auswahl hatte. Das „C“ in APS-C ist dabei die Typ-Bezeichnung und steht für „Classic“. Es verfügt über ein Seitenverhältnis von 3:2 und Maße von 25,1mm x 16,7mm.

Cropfaktor einfach erklärt

Ein APS-C Sensor ist kleiner als ein Vollformat Sensor. Das bedeutet, dass die Ränder bei einer APS-C Aufnahme im Gegensatz zur Aufnahme einer Vollformat Kamera abgeschnitten werden. Der Bildausschnitt ist kleiner (Englisch: „cropped„). Das Bild unten wird dir einen Eindruck über den Unterschied vermitteln können.

cropfaktor erklärt

Wie man sieht, ist auf der Vollformat-Aufnahme viel mehr von der Szene zu sehen.

Weil der APS-C Sensor kleiner ist kann er meistens weniger Details darstellen. Stelle dir als Beispiel dazu einen Maler vor. Dieser kann auf einer kleineren Leinwand weniger malen als auf einer großen.

Vorteile Crop Kamera

Vollformat-Sensoren sind größer als APS-C Sensoren. Deswegen eine Vollformat-Kamera mehr. Sie benötigt aufgrund dessen viel größere Objektive, um genügend Licht auf den Sensor scheinen zu lassen. Aus diesem Grund kann man keine Nikon DX Linse vernünftig an einer FX Kamera verwenden. DX Objektive benötigen weniger Glas, weil weniger Licht auf den kleineren Sensor scheinen muss und sind deswegen günstiger in der Herstellung.

Eine Crop Kamera hat jedoch noch weitere Vorteile als nur den geringeren Preis vorzuweisen. Sie kann das Selbe wie eine Kleinbild-Kamera. Beide funktionieren gleich. Sie lichten lediglich die Szene anders ab. Dabei rede ich nicht nur von den Megapixeln und abgeschnittenen Rändern.

Hintergrund und Bokeh

hintergrund crop telephoto effekt
Durch einen weicheren Hintergrund (Bokeh) wird die Person deutlich hervorgehoben.

Stelle dir vor du möchtest eine Person mit deiner Crop Kamera fotografieren. Du gehst ganz nah an die Person heran weil du möchtest, dass sie das komplette Bild ausfüllt. Stelle Dir dazu nun Bäume im Hintergrund vor. Die Bäume lenken aber durch ihre kleinen, einzelnen Blätter von der Person ab. Du möchtest es also am liebsten offenblendig fotografieren um das die Bäume im Hintergrund mit dem Bokeh verschwimmen zu lassen. Du öffnest also deine Blende, nimmst das Foto auf und die Bäume sind verschwommen. Es lenkt nichts mehr von der Person ab.

Jetzt wechselst du zu deiner Vollformat Kamera und schaust durch den Sucher. Dir fällt auf, dass die Person gar nicht mehr den Bildschirm füllt. Dabei ist es die selbe Brennweite und du verwendest die selben Kameraeinstellungen. Alles was du jetzt um die Person herum sehen kannst wurde vorher durch die APS-C Kamera abgeschnitten.

Was bedeutet das konkret?

Entweder nimmst du das Bild im Vollformat mit mehr Megapixel auf und schneidest es hinterher zurecht, oder du gehst näher an die Person heran.

Näher an die Person heranzugehen verändert die Bildkomposition jedoch auf seine eigene Art. Die Person füllt das Bild nun komplett aus, weil man direkt vor ihr steht. Allerdings verändert sich dadurch die Perspektive und die Person könnte etwas extremer bzw. dynamischer wirken. Außerdem fokussierst Du nun von einer geringeren Entfernung. Das beeinträchtigt den Bereich der Tiefenschärfe enorm. Diesen Punkt musst Du berücksichtigen.

Der Hintergrund wird noch unschärfer und die Person sticht im Bild noch weiter hervor.

Du hast also die selbe person, die selbe Brennweite und die selben Kameraeinstellung. Dennoch produziert die Vollformat Kamera ein vollkommen anderes Bild. Was einem nun besser gefällt ist Geschmacksache.

Makrofotografie Vollformat oder APS-C?

Du wirst dich freuen, wenn du auf einer Blume plötzlich ein Insekt erkennen kannst, welcher mit einer 35-mm-Kamera vorher nicht zu sehen war. Mit deinem Makro-Objektiv möchtest Du nun das ganze Bild mit diesem Insekt füllen.

Jetzt wird eine APS-C Kamera richtig nützlich, denn du musst nicht mehr direkt vor dem Insekt stehen um es Bildfüllend fotografieren zu können. Für Fotografen die gerne Insekten, Vögel oder wilde Tiere fotografieren, ist das beispielsweise eine großartige Sache, denn so besteht weniger Gefahr das Tier zu verscheuchen. In der Makrofotografie ist das ein großes Thema und mit größerer Distanz zum Subjekt, minimiert man dieses Risiko das es zu verschrecken.

Ein weiterer Vorteil ist wie oben bereits erwähnt, die Tiefenschärfe. Der Bereich in dem das Bild scharf ist, ist nämlich aus größerer Distanz ebenfalls größer. So kann man das Insekt auf der Blume besser aufnehmen.

crop vs vollformat bildausschnitt
Die Distanz zum Objekt hat maßgeblichen Einfluss auf die Tiefenschärfe eines Bildes. Das verschafft der APS-C Kamera einen enormen Vorteil gegenüber dem Vollformat, wenn es um Makrofotografie geht. Diese Grafik ist übrigens nicht exakt und dient lediglich dem Verständnis

Weit entferne Motive

Man möchte nicht direkt im Geschehen stehen, oder aus größerer Entfernung Vögel fotografieren. Mit einer APS-C Kamera hat man automatisch eine längere Brennweite, sodass man einen besseren Telephoto-Effekt erzielen kann.

Crop Faktor Erklärung

Canon APS-C Kameras wie die Canon EOS M50* oder die Canon Powershot G7 II* spricht man einen sogenannten Crop Faktor von 1.6 zu. Nikon APS-C Kameras (Auch DX-Format genannt), wie die Nikon D5600* oder Nikon Coolpix P1000* verfügen über einen Crop Faktor von 1.5. Manchmal wird der Crop Faktor auch „Multiplikator“ genannt. Das ist so, weil die Brennweite mit dem Crop Faktor multipliziert werden kann und man dadurch einen Eindruck der APS-C Brennweite bekommt. Es ist nicht unbedingt einfach zu verstehen, deswegen folgt nun ein Beispiel.

Wenn Du ein 100mm Objektiv auf einer Vollformat Kamera verwendest, verhält es sich wie ein 100mm Objektiv. Wenn du jedoch dieses 100mm Objektiv auf eine APS-C Kamera von Nikon schraubst (Crop Faktor 1.5 x 100mm Brennweite), wird sich das Objektiv so verhalten wie ein 150mm Objektiv. Ein 400mm Objektiv wird an einer APS-C Kamera von Nikon also zu einem 600mm Objektiv und mit einer Canon Kamera sogar zu einem mit 640mm Brennweite.

Auf folgender Website findest Du einen praktischen Umrechner, der Die sicherlich weiterhelfen kann:
https://mmcalc.com/

Das verwenden einer APS-C Kamera (Kamera mit CMOS Sensor) vergrößert laienhaft gesagt, also die Brennweite. Allerdings nicht genau so, als wenn man tatsächlich mit einem Teleobjektiv mit dieser Brennweite fotografiert.

Das Verwenden eine APS-C Kamera vergrößert also nicht wirklich das Bild im Gegensatz zum Vollformat. Der Eindruck näher am Objekt zu sein kommt daher, dass die Rändern abgeschnitten werden. Dennoch kann es schon Vorteile mit sich bringen, denn wenn die Pixeldichte des APS-C Sensors klein genug ist kann es sogar genau so gut wie ein längeres Objektiv sein. Die Kombination aus Crop Sensor und Pixeldichte kann im entscheidenden Vorteil resultieren.

cropfaktor erklaert
Eine Crop Kamera und eine Vollformat Kamera mit einem identischen Objektiv würden unterschiedliche Bilder aufnehmen

Wenn Du einen APS-C Sensor hast ist es so, als wenn du mit Vollformat und einer längeren Brennweite fotografierst. Das kann sehr gut bei der Tierfotografie oder Konzertfotografie sein. Bereiche in denen das Motiv weit weg steht. Für Landschaften eignet es sich hingegen weniger. Klar, denn die Ränder sind abgeschnitten und man sieht weniger vom Motiv, welches bestenfalls komplett auf das Bild soll.  Ein 20mm Objektiv ist mindestens ein 35mm Objektiv auf der APS-C Kamera. Natürlich gibt es auch Objektive mit noch geringere Brennweite, doch auch hier gibt es Limitierungen und man sollte sich darüber im Klaren sein, was man fotografieren möchte.

Die Leinwand eines Künstlers

Am Anfang dieses Artikels habe ich von der Leinwand des Künstlers geschrieben. Ich möchte nun noch einmal darauf zurück kommen.

Wir haben bereits klargestellt, dass Vollformat Sensoren größer sind und deswegen mehr vom Bild auf die Leinwand bekommen. Mit einer größeren Leinwand kann man besser arbeiten. Das ist klar.

Der APS-C Sensor wird mit seiner kleineren Größe, aber auch kleineren Pixeln dennoch einen Vorteil haben. Man muss sich das vorstellen, wie wenn der Künstler nun einen kleineren und viel feineren Pinsel zum Malen hat. Wenn man sich dann noch weiterhin vorstellt, dass der Künstler mit dem feinen Pinsel auf einer richtig großen Leinwand malen kann, versteht man nun den Preis einer Nikon D5 was man damit machen könnte.

Wenn ich mit einer Crop-Kamera bereits jede feine Hautpore bei einem Portrait scharf erkennen kann reicht mir das für ein Poster. Wenn ich aber eine Hauswand mit Werbung als Plakat verkleiden möchte, brauche ich eine Kamera mit der ich eine Leinwand bemalen kann.

Was ein gutes Bild ausmacht und was es nicht ausmacht ist Geschmacksache. Wichtig ist wer hinter der Kamera steht. Nicht was für eine Kamera der Fotograf in der Hand hält.
Außer man benötigt bestimmte Ausrüstung für einen Auftrag oder hat ein Budget das eingehalten werden muss.

Spezielle Objektive

Einige Objektive funktionieren nur richtig, wenn man sie mit einer Crop-Kamera verwendet. Ein gutes Beispiel hierfür ist das 35mm DX Objektiv von Nikon (Link zu meinem Review). Man sollte sich also vor dem Kamerakauf genau überlegen was man später fotografieren möchte, denn einige günstige Objektive für Crop-Kameras werden nicht auf einer Vollformat Kamera funktionieren. Das ist so, weil die Objektive weniger Licht durchlassen. Es muss weniger Licht auf den Sensor treffen, weil er kleiner ist. Deswegen braucht man kleineres und weniger aufwändig verarbeitetes Glas im Objektiv. Clevere Fotografen, welche sich für das APS-C System entscheiden kaufen deswegen nur Objektive, welche auch auf Vollformat passen um für einen Eventuellen Wechsel nicht direkt den kompletten Objektiv-Park ersetzen zu müssen.

Vorteile Vollformat

  • Holen das Maximum aus einem Weitwinkelobjektiv (Link zu meinem ausführlichen Guide) heraus und deswegen besser für die Landschaftsfotografie
  • Man kann als Fotograf näher an das Motiv heran gehen um so ein noch extremeres Bokeh (verwaschener Hintergrund) zu erhalten.
  • Der größere Sensor erlaubt meistens eine höhere ISO Einstellung und dadurch weniger Rauschen im Bild. Außerdem ist das Bild alleine durch seine Größe Rauschärmer.
  • Besser für Landschaftsfotografie geeignet. Wird überwiegend in der Street-, Kunst-, Architektur-, Interior-, Reportage- und Produktfotografie eingesetzt.

Nachteile Vollformat

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Schwieriger den Bildschirm mit Motiven zu füllen, welche weit entfern sind. Beispielsweise Vögel.

Vorteile APS-C Kamera

  • Günstiger Preis
  • Weniger der kleineren Sensorgröße sind die Objektive günstiger
  • Objektive verfügen über einen größeren Teephoto-Effekt
  • Großartig für Sport-, Tier- und Makrofotografie geeignet.

Nachteile APS-C Kamera

  • Weitwinkel Objektive verlieren an Weitwinkel
  • Hintergründe können leichter zu erkennen sein, was zu einer Ablenkung vom eigentlichen Motiv führen kann
  • Ein kleinerer Sensor weist meistens mehr Rauschen sowie weniger weniger feine Details auf.
  • Falls man auf Vollformat umsteigen möchte, muss man eventuell den Objektiv-Park austauschen

Du siehst nun anhand der Listen oben genau wo der Unterschied liegt und ob du dich für Vollformat oder Crop entscheiden solltest. Ich hoffe dieser Artikel hat die gefallen. Falls das der Fall ist, verlinke diesen Artikel gerne auf deiner Website oder teile ihn bei Facebook.

65 Gedanken zu „Crop oder Vollformat? Vorteile und Nachteile von APS-C erklärt“

  1. Sehr umfangreicher Vergleich. Danke!
    (Aber die „Teile diesen Artikel“-Box rechts nervt etwas. 😉 )

  2. Hallo Martin, habe herzlichen Dank für diesen Artikel. Ich „kämpfe“gerade mit dem Kauf einer neuer Kamera und dem evtl. Wechsel von Crop zu Vollformat. Da ein Favorit für Crop, die D500 ist, hast du mir sehr geholfen. Guten Rutsch und Start für 2018!
    Frank B.

    • Hallo Frank!
      Gerne! die D500 ist eine sehr gute APS-C Kamera. Da habe ich keine Einwände. Du musst einfach nur die Brennweite der Objekte ander berechnen, dann kommst du in etwa auf das selbe Ergebnis hinaus. Viele Grüße und ebenfalls einen guten Start für 2018! Gutes Licht und viele schöne Fotos.

  3. Hallo Martin,
    Haben Vollformat Objektive wenn sie auf einer APS C Kamera betrieben werden, nicht eine schlechtere Lichtstarke?

    • Hi Mario.
      Die Lichtstärke eines Objektivs ist vom Objektiv abhängig und nicht von der Kamera. Die Kamera hat keinen Einfluss darauf wie viel Licht durch das Objektiv maximal durchgelassen werden kann.
      Viele Grüße!
      Martin

  4. Guter Artikel! werde mir wahrscheinlich noch eine Vollformat zulegen, wegen der besseren Vorteile bei Landschafts und Sternenhimmel Fotos !

    • Danke, Hermann!
      Für genau diese Bereiche lohnt sich Vollformat. Übrigens empfehle Ich Dir für Sternhimmel und Landschaftsfotos die Pentax K-1. Die hat nämlich Pixelshift- und Astro-Tracker-Funktion. Damit werden die Ergebnisse noch besser und der Geldbeutel wird geschont.

  5. Endlich auch für Laien eine gut verständliche und super nachvollziehhbare Erklärung der unterschiedlichen Kameraformate und deren Vor-und Nachteile. Prima geschrieben!

  6. Hi Martin,

    Eine Frage zum Nachteil der Vollformat Kamera “Schwieriger den Bildschirm mit Motiven zu füllen, welche weit entfern sind. Beispielsweise Vögel“. – Wenn ich aber ein Objektiv mit einer hohen mm benutze, wie z.B. 300m, dann kann ich das Bild aber auch einfacher füllen, wenn ich einfach ”rein-zoome”, oder nicht?
    LG, Diana

    • Hallo Diana.
      Danke für deinen Kommentar!
      Ja, da hast du recht. Allerdings sind 300mm bei APS-C ca. 450mm. Also zumindest wirken sie dann so. Man muss also nicht näher ran gehen. Das hat bei Objektiven wie dem Nikon 200mm 2.0 den Vorteil, dass man Lichtstärke hat und weit weg stehen kann.
      Viele Grüße!
      Martin

  7. Hallo,

    danke für Deine Artikel, hilft auf jedem Fall bei der Suche.
    Was ich habe nicht genau verstehe ist ob die große Unterschied bei der Kamer oder beim Objektiv ist: wenn man eine mit APS-C Sensor besitzt (meinem Fall, habe eine Sony aplha 6000) macht es überhaupt Sinn ein 35-mm-Vollformat Objektiv zu kaufen? Der Sensor wird nur ein Teil des Bildkreises nutzen oder? Danke und viele Grüße

    • Hallo Michelle.
      Danke für deinen Kommentar! Es freut mich sehr, dass der Artikel dir geholfen hat!
      Ob es Sinn macht hängt vom jeweiligen Objektiv ab und was Du damit machen möchtest. Es gibt gute und schlechte Objektive. Deswegen kann ich diese Frage nicht allgemein beantwortet.
      Das Nikon 35mm 1.8 DX Objektiv ist beispielsweise für APS-C Kameras gebaut und für seinen Preis sehr gut. Das 35mm 1.4 von Sigma (oder 24mm 1.4) ist teuerer jedoch besser als das DX. Es hat einfach eine bessere Schärfe, lässt mehr Licht durch und weniger lila Ränder an Objekten im Bild. Dafür ist es drei Mal so teuer.

      Eine Alpha 6000 ist eine gute Einsteigerkamera. Wenn Du ein neues Objektiv willst, dann kauf ein 35mm für deine Sony APS-C und schaue wie Du dich damit fühlst. Anschließend (So in einem Jahr) weiß Du, was Du brauchst und willst. Dann kann eine neue Kamera her.
      Viele Grüße!
      Martin

  8. Großartige Zusammenfassung, ich fühle mich deutlich besser informiert als zuvor…nur die Rechtschreibung, gerade im letzten Abschnitt des Artikels, gibt der Sache eine etwas unprofessionellere Note.

  9. Es gibt spezielle Objektive für Coop Cameras. Diese benutzt man natürlich nur für diese.
    EIN Weitwinkel ZOOM 10 20 für die NIKON D7500 sollte somit einen identischen Ausschnitt aufnehmen, wie das entsprechendeWeitwinkel Zoom FX für die D 750. Oder irre ich hier.
    Interessent wäre für mich auch, ob der auf einem CROP Objektiv angegebene Blendenwert sich mit dem CROP Faktor ebenfalls ändert. Das würde bedeuten , dass ein ZOOM 3.5 – 5,6 dann nur eine Lichtstärke von 4,75 – 7,8 hätte.
    Habe ich vor kurzem gelesen.

  10. Hey,
    ich habe nur eine kurze Nachfrage, weil ich den von dir beschriebenen Vorteil gegenüber einer Vollformatkamera nicht verstehe, dass es einfacher ist, das Bild mit einem Motiv zu füllen. Durch den größeren Sensor hätte ich doch dasselbe Bild nur mit noch „mehr“ Bildinformationen für den Randbereich, den ich dann – wie von dir beschrieben – in der Bearbeitung abschneiden kann, sofern ich das denn möchte. Den kleineren Sensor insoweit als Vorteil zu beschreiben klingt für mich auf den ersten Blick so, als wäre z.B. eine Kamera, die ausschließlich in schwarzweiß fotografieren kann, gegenüber einer normalen besser für schwarz-weiß-Fotos, weil ich das Bild nicht erst schwarz weiß machen muss.

    • Hallo Peter.
      Vor- und Nachteile sind immer Ansichtssache. Deswegen gibt es weder eine perfekte Kamera, noch eine perfekte Sensor Größe. Es komm eben daran an, was man damit machen möchte. Grundsätzlich sind größere Sensoren dennoch eher dazu in der Lage mehr Informationen speichern zu können. Deswegen ist eine Phase One (Mittelformatkamera) auch teuer als ein neuer Ford Mustang im aktuellen Baujahr. Eine Nikon 5600 dagegen bleibt einfach einfach eine APS-C Kamera.
      Viele Grüße!
      Martin

  11. Danke für Deinen Artikel. Für mich selbst war eine Vollformat-Cam die bessere Entscheidung, weil ich regelmäßig in Räumen fotografiert habe. Gerade wenn man in einem kleinen Raum die Menge an Zuschauern einfangen will, fahre ich mit Vollformat besser. Draußen kann ich beliebig „per Fuß“ Abstand zum Objekt nehmen.

  12. Hallo Martin,

    leicht verständlich und gut erklärter Artikel.
    Ergänzend dazu sollte man erwähnen, dass auf Vollformat gerechnete Objektive an APS-C Kameras weniger mit Randunschärfe zu kämpfen haben und dadurch alte Obhektive durchaus reizvoll sein können. Umgekehrt geht das natürlich leider nicht.
    Gruß Mark

  13. Hej Danke für den tollen Artikel. Ich plane gerade für einen neuen Body und eventuell umzusteigen. Das Doofe bei Canon, GPS gibt es nur noch bei Vollformat. Meine alte 50D wird mit zerkratztem Prisma und frisch aus der Reparatur solange auch nicht mehr halten. Und das Problem, ich fotografiere sowohl mit meinem Tokina 11-16 Landschaft und mit dem Tokina AT-X 100mm 1:2,8 Makro AF PRO Makro. Also müsste dann ein Bereich am Vollformat Abstriche machen. Wobei, das Tokina 11-16 überzeugt mich zur Zeit auch wenig. Es fehlt die Schärfe und alles kommt breiig daher. Kann mir das gar nicht erklären, wenn ich es mit dem Makro vergleiche.

    GPS ist mir schon wichtig, momentan nutze ich einen GPS-Stick. Die Daten müssen dann natürlich eingelesen und kopiert werden. Vielleicht lässt sich Canon noch etwas einfallen für die kommende Zeit, habe aber wenig Hoffnung. Danke Dir fürs Lesen!

    • Hallo Sven.
      Lass mal die Kuh im Dorf. 11-16mm ist doch super für Landschaften. Damit wirst du großartige Fotos machen können. Deine Ausrüstung ist bereits der Hammer. Benutz es einfach bis es auseinander fällt. Nicht die Kamera macht gute Bilder, sondern Du!
      Viele Grüße!
      Martin

  14. Hallo Martin,
    danke für den aufschlussreichen Artikel. Ich überlege gerade, von der Nikon D5100 auf eine andere Kamera zu wechseln. Ich fotografiere Food, nutze am liebsten und fast ausschließlich Tageslicht und hätte da gern etwas „lichtstarkes“.

    Vermutlich ist da eine Vollformatkamera aber ein wenig übertrieben für mich?

    LG Marsha

  15. Hallo,

    ich bin nun auf beiden Systemen angekommen mit einer 10/60/80D und einer 5DM4. Dein Artikel ist nett geschrieben, aber man sollt mal eine Vollformatkamera testen. Ich habe jahrelang einen Bogen um diese Vollformatboliden gemacht, da die angebliche Brennweitenverlängerung „welche ja keine ist, Bildbeschneidung oder Winkelverkürzung trifft es eher“ für mich interessant war. Man sollte verraten, dass bei einer Crop die ISO nicht so weit nach oben zu schrauben geht, da dann das Bildrauschen extrem zulegt. Meine neue Vollformat, ich bekomm den Mund nicht mehr zu und bin erst bei ISO1000 angelangt. Dann die Tiefenschärfe, gleiche Distanz, gleiche Festbrennweite, gleiche Blende…. Vollformat ist der Wahnsinn und das sage ich als jahrelanger Cropfanatiker. Die Crop macht 24Megapixel, Full 30MP. Ich brauche das Motiv füllender, da habe ich mit der Vollformat noch etliches an Spielraum um das Bild so zu beschneiden, dass es an die Crop locker rankommt. Und ich kann nicht mit der Cropkamera das Bild erweitern, dass es an die Weiwinkelaufnahme der Vollfrmat reicht Tipp: Am Besten lass in Deinem Artikel noch Bilder sprechen, wenn Du die Chance hast, zeige mal ein Bild von einer Crop gleiche ISO, gleiche Objektdistanz, gleiche Brennweite und dann das Bild von einer Vollformat, am Besten noch mit einem Einschnitt „farbliches Viereck“ im Volformatbild, wenn das Bild auf Cropauflösung zurechtgeschnitten wird.

    Viele Grüße, Michael

  16. Vielen Dank für den Artikel der mir doch so einiges erklärt hat bzgl. Vor- Nachteile APSC vs, Vollvormat. Werde nun doch wohl von meiner EOS 70 D auf die 6D umsteigen

  17. Artikel ist Klasse!!! Der Unterschied Voll-/Crop-Format ist mir jetzt klar!
    Werde mir jetzt wohl für die Makrofotografie eine Kamera (Canon) mit Crop-Format zulegen!

  18. Hallo Martin,

    danke für diesen Artikel. Er hat mir sehr geholfen. Ich als Schüler habe einen Samstagsjob gefunden und ich werde mich hun­dert­pro­zen­tig mit Kameras beschäftigen. Jedoch habe ich mich ab und zu mal gefragt, wann man eine Vollformatkamera und wann die APS-C Modelle benutzt. Vielen Dank nochmals. 🙂

    lg

  19. Hallo Martin.
    Dank deiner guten und Verständnisvollen Erklärung verstehe ich jetzt besser den Unterschied zwischen Vollformat und APS-C.
    Ich fotografiere seit knapp 2 Jahren mit der Canon EOS 70D und dem Kitobjektiv 18 – 55mm / f 3.5 – 5.6. Ich habe vieles ausprobiert von Makro über Portrait, Landschaft und Sternen resp. Milchstrassenfotografie. Nun möchte ich mich hauptsächlich auf die Landschaft- und Sternen/Milchstrassenfotografie spezialisieren und bin mir am überlegen eine Vollformat Kamera zuzulegen, da diese ja doch besser für diese Spezialisierung geeignet sind. Es gibt so viele Kameras dafür, dass ich mühe habe mich zu entscheiden resp. ich nicht genau weiss was für ein Model ich nehmen soll. Bis jetzt bin ich mit Canon recht zufrieden und würde gerne dabei bleiben. Was hältst du von der Canon EOS 6D Mark II. Denkst du die wäre mit dem entsprechenden lichtstarken Weitwinkelobjektiv gut dafür geeignet? Meine Budgetobergrenze wäre 2000.-

    Gruss Patrick

    • Hallo Patrick.
      Danke für deinen Kommentar!
      Für Landschaft würde ich eher APSC nehmen. Für Astrofoto dann doch eher die Pentax K1.
      Kauf Objektive gebraucht. Kamera immer neu.
      PS: Mit Langzeitbelichtung ist die Blende eigentlich egal. Da reicht auch schon f/2.8.
      Viele Grüße!
      Martin

  20. Vielen Dank, ein schöner Artikel. Zwei Typos sind mir aufgefallen:
    Im Kapitel: „Vorteile APS-C Kamera“ steht „Weniger der kleineren Sensorgröße sind die Objektive günstiger“ – soll wohl „Wegen“ statt „Weniger“ heißen. Der dann folgende Teephoto-Effekt ist wohl ein Telephoto-Effekt.
    Herzliche Grüße
    Jan

  21. Hallo,

    Du schreibst bei dem Vollformat versus Crop Bildbeispiel, was sehr schön und anschaulich gemacht ist: Der Cropfaktor erklärt sich dadurch, dass der APS-C Sensor im Vergleich zum Vollformat die Ränder abschneidet.

    Nö, das ist schlicht falsch, würde ich einfach mal mit meinem 48jährigen jugendlichen Leichtsinn sagen 🙂 Der APS-C-Sensor kann gar nichts abschneiden, da der APS-C dort kein Bild hat. Das hört sich an, als hätte der APS-C noch Bildinformationen und schneidet diese weg. Ich behaupte einfach mal:Der Cropfaktor erklärt sich dadurch, dass der APS-C Sensor (Crop1,3 Sensorgröße 28,7×19,1mm / Crop1,6 Sensorgröße 22,7×15,1mm) im Vergleich zum Vollformat (35,8×23,8mm) einen kleineren Sensor hat.

    Auch die Fragen: Für was braucht man eigentlich Crop? Sind ein leichtes zu beantworten: Für nichts! Sie können den Vollformatboliden in nichts das Wasser reichen. Die DSLR mit Cropsensoren sind für den Konsumermarkt gemacht, denn die Herstellung eines Cropsensors ist einfacher und kostengünstiger, als die Herstellung eines Vollformatsensors. Einfach mal nachdenken, warum jedes Smartphone mit einer Kamera ausgestattet ist. Genau, der Fotochip ist so winzig, dass er wahrscheinlich nur wenige Cent in der Produktion kostet.

    Wenn man immer gutes Licht hat, Blitzen erlaubt ist, keine Weitwinkelaufnahmen benötigt, Peoplefotografie oder Veranstaltungsfotos in nicht beengten Räumen durchführt, reicht vollkommen eine Cropkamera. Wenn es beengt zugeht, stößt man an die Grenzen der Cropkamera, weil man feststellt, dass trotz eingestellter 16mm Brennweite am Objektiv, man immer noch zu nah an der Person ist und die Arme abgeschnitten sind, oder….. Oder bei Hochzeitsaufahmen in der Kirche „Blitzverbot“ merkt man, dass die Cropkamera ab ISO3200 um die kurze Verschlusszeit zu erreichen, die DSLR nur noch Matsch- und Krieselbilder produziert. Da spielt die Vollformatkamera ihre volle Stärke aus; der Sensor ist von so hoher Qualität, dass sogar bei ISO10.000 noch Bilder gestochen scharf werden und 16mm Brennweite sind an einer Vollformatkamera 16mm Brennweite und keine Brennweitenverlängerung von 16×1,6. Bedeutet an einer Cropkamera mit Faktor1,6 und 16mm Brennweite am Objektiv eingestellt, erhält man das identische Bildergebnis mit einer Vollformatkamera mit 26mm eingestellter Brennweite am Objektiv. Abgeschnittene Beine? Kein Problem, die Vollformat kann noch weiter runter 18,14,10mm – Mit Cropkamera….. ist noch Platz nach hinten um weiter weg zur Person zu gelangen?

    Es ist alles eine Preisfrage. Früher war alles einfacher, oder? Man hat einen Kleinbildfilm (kein Mittelformat) 24x36mm eingelegt und hatte 24x36mm, das ist sozusagen, der heutige Vollformatchip-Sensor.

    Und mit der Vollformatkamera kommt ein neuer Knackpunkt hinzu, der meistens außer Acht gelassen wird. Die Objektive, welche an der Cropkamera noch schöne Bilder gemacht haben, zeigen Bildtechnisch an der Vollformat im Randbereich dunkle Abschattungen und Verzerrungen, bekannt als Bildvignettierungen und chromatische Aberration. Die Vollformatsensoren möchten keine Flohmarkt-Objektive oder Scherbengläser, das wird schlichtweg bestraft. Und schon wieder zeigt sich, warum ein Objektiv nur den Preis X kostet und das höhervergütete mit gleicher Brennweite gleich 6 mal mehr. Vollformat ist eine kostspielige Angelegenheit. Entschuldigung, die digitale Spiegelreflexfotografie ist eine kostspielige Angelegenheit.

    In diesem Sinne wünsche ich jedem, der sich für eine Vollformatkamera entscheided, sich genaustens zu informieren.
    Ich wünsche ein immergutes Licht und fotografische Highlights in Bildform, Michael.

    Ein bisschen was zum stöbern:
    https://muehlstein-online.com/2018/07/22/photo-gallery-technology/
    Kurz und knackig auf den Punkt gebracht:
    https://muehlstein-online.com/2018/08/13/premiumqualitaet-l-objektive/

  22. Hallo Martin,
    gerade habe ich in diesen Blogs gestöbert. Ich besitze zurzeit noch eine alte Canon EOS 300 mit dem Kit-Objektiv und einem weiteren Telezoom (100×300) von Voigtländer. Beide sicherlich nicht besten, aber für mich als Hobbyfotograf waren sie damals ausreichend. Heute überlege ich, mir eine für meine Ansprüche und meinen Geldbeutel erschwingliche Digitalkamera zuzulegen, die auch mit den alten Objektiven funktioniert. Letzteres habe ich auch schon erfolgreich getestet.
    Zu meiner eigentlichen Frage: Sehe ich es richtig, dass die EF-Objektive von der Lichtstärke her besser sind als z.B. die EF-S Objektive? Und demzufolge auch meine „Alten“ auch nicht unbedingt durch neue ersetzt werden müssten?

    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Markus

    • Hallo Markus.
      Danke für deinen Kommentar!
      Gute Objektive sind meistens sinnvoller als eine neue Kamera.
      Was die Canon Objektive angeht, kenne ich mich nicht so aus. Kauf dir doch einfach ein 50 mm f/1.8. Das ist immer gut. Ansonsten eine Canon EOS 6D Mark II. Geile Kamera und erschwinglich.
      Viele Grüße!
      Martin

  23. Hallo Martin,
    danke für den Artikel!
    Ich bin nur Hobbyfotograf und hatte mich gerade für die D7500 entschieden. Aktuell habe ich als Einstieg eine D3300. Bei gutem Licht völlig ausreichend. Indoor oder bei schlechtem Licht, z.B. im Wald eine absolute Katastrophe! Ab ISO800 wird es grizzelig, für Social Media geht es gerade noch, zufrieden bin ich nicht.
    Gibt es eine Crop-Kamera, die da unproblematischer ist oder kann das nur eine Vollformatkamera?
    Viele Grüße
    Kathleen

    • Hallo Kathleen.
      Danke für deinen Kommentar!
      Es gibt die Nikon D500. Die ist brutal gut. Alternativ eine Nikon D750. Sie ist im Gegensatz zur D500 eine Vollformatkamera.Beide sind ungefähr gleich gut, doch unterscheiden sich im Crop-Faktor.
      Viele Grüße!
      Martin

  24. Kurz zu mir, ich hatte beides eine Vollformat und eine APS-C.
    Vor kurzem bin ich vollkommen auf Vollformat umgestiegen und das hat seine Gründe:

    -Vollformat erlaubt jedem Pixel eine größere Sensorfläche = heißt Kontraste und Feinheiten wirken plastischer und das Foto sieht insgesamt wirklich spürbar besser aus mit gleicher Blende gleicher ISO und gleicher MP anzahl im Vergleich zu APS-C
    – Gerade in dunkleren Räumen oder schlechten Lichtverhältnissen hat man spürbar weniger Bildrauschen, was ebenfalls durch den großen Sensor zu Begründen ist.

    Der einzige Nachteil den ich sehe ist wirklich nur, dass bestimmte Objektive wesentlich teurer sind. Die von dir beschriebene kleinere Abbildungsgröße kann man mit entsprechenden Objektiven ausgleichen ist daher für mich kein Kritikpunkt. Nur man benötigt eben einen weit geöffneten Geldbeutel, bekommt aber auch wesentlich bessere Bilder.

    • Hallo Niclas.
      Danke für deine Ergänzung zu meinem Artikel!
      Ja, die Objektive sind teurer, da mehr Licht durch muss. Aber ein gutes Foto wird immer vom Fotografen gemacht und nie von der Kamera.
      Viele Grüße!
      Martin

  25. Hallo,
    es stimmt nur fast, dass eine vollfomatkamera immer einen vorteil gegenüber einer aps-c kamera hat. beim fotografieren von schnelleren objekten allerdings hat eine aps-c kamera meistens die nase vorn (bis auf sony vollfomat bzw. sehr teure nikons). auf den ersten blick ist das nicht so ersichtlich, denn man kann auf beiden formaten belichtungszeiten von mindestens 1/4000 sek auswählen (auf aps-c sogar 1/8000), aber diese werte täuschen. allerdings bedeutet eine belichtungszeit von 1/4000 nur, dass jeder pixlel des sensors für eine viertausendstel sekunde beleuchtet wird, es wird aber nicht der gesamte sensor auf einmal ausgelesen. da dieses auslesen reihenweise geschieht vergeht bei einer vollvormatkamarea insgesamt 1/180 sek bis der ganze sensor beleuchtet ist (Canon 6D mark II) bzw. 1/200 sek bei teureren modellen von canon (sonys und einige nikons schaffen 1/250 sek). die aps-c version 80D schafft das in 1/250 sek, womit der rolling shutter effekt geringer ausfällt, bzw erst bei schnelleren objekten auftritt (https://de.wikipedia.org/wiki/Rolling-Shutter-Effekt). somit gibt es beim fotografieren von sehr schnellen objekten bei modernen aps-c kameras weniger verzerrungen für einen weitaus günstigeren preis (und falls man bereits canon objektive besitzt, sowieso nur die möglichkeit von aps-c)
    LG Zoltán

  26. Hallo, meine Frage dazu ist: z.B. Sony Alpha 7 Vollformat und Sony Alpha 6000 APS-C.
    Sensor Alpha 7 Festbrennweite 50 mm und Alpha 6000 Festbrennweite, 35 mm. Nach meiner Meinung … müsste doch durch den Crop-Faktor 1,5 der selbe Bildausschnitt sein – gleich groß? Haben beide Kamera den selben Bildausschnitt duch verschieden große Festbrennweiten wie schaut es mit der Qualität u.s.w. aus? Dankeschön Grüssle Paul.

    • Hallo Paul.
      Den genauen Crop-Faktor von Sony kenne ich leider nicht. Einfach mal Googlen.
      Qualität auf jeden Fall die Vollformat Kamera. Größere Sensoren sind in den meisten Fällen besser. Schau mal hier ( https://www.dxomark.com/ )nach. Dort findest Du Sensoren im Vergleich.
      Viele Grüße!
      Martin

  27. Super Artikel!
    Ist meine Schlussfolgerung dann richtig, dass eine Vollformat Kamera in Kombination mit einem Fisheye-Objektiv die bessere Wahl für 360°Panoramen ist?
    Danke im Voraus!

  28. Großartig. Vielen Dank für diese wunderbare Ausführung.
    Ich denke dass ich dann nun doch beim ASP-C bleibe. Habe aktuell Canon 70D und würde dann die EOS 7D in Betracht ziehen.
    Mich würde noch deine Meinung interessieren für und wider einer Spiegellosen von Canon als Alternative.

  29. Hallo Martin,

    Danke für diesen erstklassigen Beitrag, kein anderer hat mir dieses Wissen so gut erklärt.

    Kaufe gerade ein Makro Objektiv für meine EOS 750d und wäge ab zwischen dem neuen Tamron 90mm Macro und dem Canon Klassiker 100mm Macro. Es sollen sowohl Fotos, als auch kleine Videos von hochwertigem Schmuck gemacht werden.

    Meinst du das Setup ist okay oder soll ich mit dem tollen Makro Objektiv auch mal ein Vollformat testen?
    Für Fotos ist es wohl gut wie es ist aber für Videos reizen mich die besseren Details des Vollformats.

    Danke vorab! Werde deine Seite im Auge behalten.

    Lieber Gruß
    Dominik

    • Hallo Dominik.
      Danke für deinen Kommentar!
      Freut mich, dass ich es wohl gut erklärt habe. Ich glaube du fährst mit beiden Objektiven ganz gut. APS-C ist aber eigentlich besser für Macro Aufnahmen. Sollte gut hin hauen.
      Abonniere meinen Newsletter, dann verpasst Du nichts.
      Viele Grüße!
      Martin

  30. Hallo Martin, Was ist mit der Nikon D610 , ist ja auch eine Vollformat-Kamera.

    Wie ist deine Meinung?

    Gruß Uwe

  31. Du schreibst mit VF muss man näher an die Person ran. Naja, man kann ja auch einfach die Brennweite erhöhen.
    Die Sony a7 III kann auch sehr einfach auf APS-C Crop umgeschaltet werden. Natürlich reduziert das die Auflösung aber auch 11 MP (statt sonst 24 MP) reichen meist aus.
    Man muss halt bedenken das die Fläche des FF Sensors doppelt so groß ist als bei APS-C. D.h. auch die einzelnen Bildpunkte/Pixel sind doppelt so groß (bei gleicher Auflösung) und rauschen weniger.
    Auch muss man bedenken das für gleiche Tiefenschärfe bzw Bokeh bei APS-C der Crop Faktor auch für die Blende angewendet werden muss.
    Also wo bei FF f4 reicht müsste man bei MFT schon f2 auffahren…

    • Hallo Andre.
      Danke für deinen ausführlichen Kommentar!
      Ja, man könnte auch die Brennweite erhöhen.
      11 MP reichen für was aus? Für das Handy vielleicht. Für Prints auf keinen Fall.
      Viele Grüße!
      Martin

  32. Hallo Martin!
    Sehr hilfreicher Artikel. Ich musste mich von meiner guten alten Canon 40D trennen. Zwangsweise, runtergefallen. Schnell musste eine neue Kamera her. Nun, dachte steigst du auf VF um. Also ließ ich mich auf eine 6DMarkII, VF, ein. Nachdem ich die Fotos, Leichtathletik, unter die Lupe genommen hatte, wurde mir klar, die Bilder meiner alten 40D, APS-C, waren schärfer, härter, ruppiger. Letztendlich entschied ich mich für das Canon-APS-C Flagschiff, eine 7DMarkII.
    Super geil, das Teil; am Lens: 100-400 L5,6 USM II.
    Ich liebe APS-C.

  33. Hallo, ein sehr interessanter Artikel. Ich habe eine Pentax K 1 Kamera. Also Vollformat. Dazu das original Pentax 50mm Makro, 10- 24 mmm Tamron, 70- 300 mm Tamron und ganz neu das Pentax 150- 450 mm. Nun überlege ich mir noch den Pentax 1.4 Telekonverter zu kaufen. Bringt der vor allem mit dem 450 er Objektiv was? In der Beschreibung des Konverters steht ja ideal für APS- C Kameras. Wie verhält sich der Konverter nun an der Vollformatkamera? Freue mich schon auf die Antwort, von der ich meine Kaufentscheidung abhängig mache. Beste Grüße Jan Schlicht

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