Falls Du dich bereits gefragt hast was eine Fotografiererlaubnis ist und wofür man sie braucht findest du hier deine Antwort.

Die Fotografiererlaubnis, wird oft Property Release genannt und stellt eine schriftliche Zustimmung dar. Allerdings nicht nur die Schriftliche Zustimmung des Fotografen, sondern auch die des Urhebers Eigentümers oder des Berechtigten an der Sache.
Stelle dir vor, du möchtest in einem Museum fotografieren und hast dort ein Gemälde im Hintergrund. Man erkennt auf deinem Bild deutlich, dass es sich um dieses ganz bestimmte Bild handelt oder das Museum handelt.
Nun greift Hausrecht und der Eigentümer kann dir verbieten dieses Foto aufzunehmen, bzw. verlangen, dass du es löscht. Das ist sein gutes Recht, denn dir würde es eventuell auch etwas ausmachen, wenn du jemanden in Dein Haus einlädst und er einfach fotografiert was er möchte.

Mit einer schriftlichen Fotografiererlaubnis bis du jedoch auf der sicheren Seite. Zumindest, wenn sie vom Eigentümer unterzeichnet worden ist. Dann kannst du im Museum so viel fotografieren wie du möchtest und selbst hinterher kannst du die Bilder verwenden um sie zum Beispiel auf der Facebook-Seite zu veröffentlichen oder sogar als Stock-Foto zu verkaufen.

Wofür benötigt man eine Fotografiererlaubnis?

Du benötigst sie grundsätzlich für alle Bilder, welche nicht im Rahmen der Panoramafreiheit aufgenommen wurden. Also wenn du z.B. auf einem TFP-Shooting im Hintergrund ein Haus hast und das Model ganz klar im Fokus steht. Dann brauchst du keine Fotografiererlaubnis vom Eigentümer.
Für Aufnahmen auf oder in privaten Grundstücken jedoch immer.

Gute Beispiele sind:

  • Konzerthallen
  • Schulen
  • Stadien
  • Krankenhäuser
  • Einkaufszentren
  • Geschäfte
  • Cafés
  • Bahnöfe
  • Flughäfen

Die Fotografiererlaubnis hier auf meiner Website ist jedoch kein Zaubermittel und gilt für Orte wie auf den Beispielen oben.
Für ein Fotoshooting mit einem Model benötigst du einen Modelvertrag (Modelrelease). Gerade wenn du mehrere Personen auf einem Foto aufnimmst.
Für das Fotografieren eines Hundes oder Tieres reicht jedoch diese Fotografiererlaubnis.

Lade dir dennoch am besten gleich beide Dokumente herunter und führe sie stets mit dir. So hast du die Sicherheit alle Bilder verwenden zu können, wenn der Eigentümer oder das Model einverstanden sind.

Das Muster dient ebenfalls der Sicherheit beider Seiten. Schnell können Absprachen vergessen werden und wer etwas in der Hand hat, ist im Vorteil.
Falls du beispielsweise einen Hund fotografierst und der Besitzer dir sagt, dass du es auf Facebook und deiner Website veröffentlichen, es aber nicht als Stock-Foto verkaufen darfst können beide Parteien eine Fotografiererlaubnis haben. Durch diese Sicherheit für den Hundehalter wird er dir mit größerer Wahrscheinlichkeit erlauben das Foto aufzunehmen.

Drucke dir deshalb jeweils eine Fotografiererlaubnis für jede Partei aus.
Mit Ehrlichkeit, Höflichkeit und einer klaren Vereinbarung kann man meiner Erfahrung nach so gut wie überall fotografieren. Man muss nur freundlich fragen.

Alternativ kannst du auch diese App von 500PX direkt im iTunes Store herunterladen.
So hast du immer ein Release dabei (außer dein Akku ist platt).